Laschober-Luif kommt neu in den Landtag

SP-Bürgermeister Kurt Maczek bleibt im Landtag, Carina Laschober-Luif (ÖVP) kommt neu in den Landtag, NEOS-Spitzenkandidat Eduard Posch holt das beste Ergebnis.

Eva-Maria Leeb
Eva-Maria Leeb Erstellt am 29. Januar 2020 | 04:12
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Foto: BVZ

Ein Plus von 6,5 Prozent kann die SPÖ in Pinkafeld einfahren. SP-Bürgermeister Landtagsabgeordneter Kurt Maczek ist über das Ergebnis sichtlich erfreut. „Heute gewinnen Persönlichkeiten Wahlen, das hat Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gezeigt. Er wurde belohnt für seine Arbeit, seine Konsequenz und seine Menschlichkeit“, sagt Maczek. Mit der absoluten Mehrheit habe er nicht gerechnet. Auch mit seinem eigenen Wahlkampf ist Maczek zufrieden, er wird weiterhin im burgenländischen Landtag vertreten sein. „Ich nehme das Ergebnis mit Demut an und bedanke mich bei den Wählerinnen und Wählern“, so der Pinkafelder Ortschef.

Die ÖVP kann ein kleines Plus in Pinkafeld verzeichnen. VP-Landtagswahlkandidatin Carina Laschober-Luif kann sich freuen, sie hat den Einzug in den Landtag geschafft. „Mit dem Ergebnis im Land bin ich zufrieden und freue mich sehr auf meine neue Aufgabe im Landtag“, sagt die 38-jährige Neo-Abgeordnete. Die FPÖ ist auch in der Heimatgemeinde von Bundesobmann Norbert Hofer mit einem Minus aus der Wahl gegangen. „Dass wir Verluste haben würden, war klar, mit der Höhe haben wir aber nicht gerechnet“, sagt FP-Stadtparteiobmann Christoph Theiler, der Landeshauptmann Doskozil zum Wahlsieg gratuliert.

Während Grüne und LBL ebenfalls Verluste hinnehmen müssen, können die NEOS in der Heimatgemeinde von Spitzekandidat Eduard Posch leicht zulegen. Ginge es nur nach dem Pinkafeld-Ergebnis, wären die NEOS in den Landtag eingezogen. Leider hat es aber nicht gereicht. „Das Burgenland ist ein hartes Pflaster für die NEOS“, erklärt Posch und meint weiter: „Ein Trost ist für mich, dass wir in Pinkafeld das beste Landesergebnis gemacht haben.“ Er werde auf alle Fälle weitermachen.

„Es wäre sicher mehr drin gewesen, aber die Wähler haben so entschieden, das muss man akzeptieren“, sagt die Grüne-Landtagswahlkandidatin Mirjam Kayer. Sie sei aber mit dem Ergebnis zufrieden.