Strukturen zur Hilfe für Flüchtlinge schaffen

Erstellt am 17. März 2022 | 05:08
Lesezeit: 2 Min
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Horst Franz
Foto: BVZ
Der Sozialausschuss in Pinkafeld hat die Einrichtung einer Koordinationsstelle für die Ukraine-Hilfe beschlossen.
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Nach Ausbruch des Krieges setzen sich die NEOS für die Installierung eines Koordinierungsstabes für die Ukraine-Hilfe ein. Ihr Vorschlag: Der Sozialausschuss solle diese Aufgabe übernehmen. Dieser begrüßte die Idee von Anfang an und beschloss nun im Rahmen einer Sitzung die Einrichtung einer Koordinationsstelle.

Diese soll zukünftig Menschen die Hilfe anbieten und Hilfsbedürftige aus der Ukraine zusammenbringen. „Es geht darum, das die Stadtgemeinde mit Experten Strukturen zur Verfügung stellt,“ so der Obmann des Sozialausschusses Stadtrat Horst Franz (SPÖ).

Was mit Strukturen konkret gemeint ist? Die Koordinationsstelle besteht derzeit aus drei Verantwortlichen. Stadtrat Horst Franz übernimmt die Leitung, er ist unter anderem für die Kommunikation mit dem Land und Behörden zuständig. Gemeinderat Eduard Posch (NEOS) schafft Netzwerke und spricht mit Vertretern der Schulen.

Der Dritte im Bunde ist ein Gemeindebediensteter, der unter anderem mit Vereinen und dem SOS Kinderdorf kommuniziert. Gebündelt kann so festgehalten werden, wo Hilfe gebraucht wird und welche Angebote von Vereinen, Unternehmen, aber auch Privatpersonen passende Hilfsangebote bereitgestellt werden.

Wer selbst gerne Hilfe anbieten möchte, sei es Sachspenden, Wohnmöglichkeiten oder durch die eigenen Sprachkenntnisse, kann sich per Mail unter ukrainehilfe@pinkafeld.bgld.gv.at an die Koordinationsstelle wenden.

ÖVP Initiative „Pinkafeld und Hochart helfen“

Auch die ÖVP entschloss nach Ausbruch des Krieges, eine Hilfsaktion zu starten. Sie installierte ebenfalls eine eigene, von dem Koordinierungsstab des Sozialausschusses gesonderte Koordinierungsstelle. „Viele Menschen möchten helfen, wissen aber nicht, an wen sie sich wenden können. Wir bringen diese Menschen mit den Hilfesuchenden zusammen,“ erklärt Stadträtin Patrizia De Lellis-Mejatsch.

Menschen, die gerne helfen möchten, können sich jederzeit unter 0676/4059177 bei ihr melden fügt die Stadträtin hinzu.

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