Ukrainehilfe: „Alle wollen was zurückgeben“

Erstellt am 13. April 2022 | 04:47
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8322278_owz14rosa_ukraine_hilfe.jpg
Christina Holper vom Verein Pink-Up-Help, Katerina Szemes, Lore Rubendunst von der Pfarrcaritas, Stadtrat Horst Franz (SPÖ) gemeinsam mit Gemeinderat Eduard Posch (NEOS).
Foto: Rosa Nutz
Knapp 70 aus der Ukraine geflüchtete Personen werden derzeit in der Gemeinde Pinkafeld unterstützt.
Werbung

Vor rund drei Wochen gründete der Sozialausschuss einen Koordinierungsstab für die Ukraine-Hilfe. Seit diesem Zeitpunkt hat sich einiges getan.

Mit Hilfe vielseitiger Unterstützung von verschiedenen Einrichtungen, Vereinen, aber auch Privatpersonen wurde ein System etabliert, dass Geflohene von der Ankunft in Pinkafeld bis zur Ankunft in ihren Quartieren aber auch weit darüber hinaus unterstützt.

Die Stabilität, die dieser routinierte Ablauf bietet und die Möglichkeit, nach der Flucht einen Rückzugsort zu haben, sei für die Geflohenen besonders wichtig. „Ich sage allen, die ankommen, dass sie hier in Sicherheit sind und ich alles machen werde, was ich kann, um sie zu unterstützen“, berichtet die Pinkafelderin Katerina Szemes, die selbst aus der Ukraine stammt und dem Koordinierungsstab hilft.

Nach der Ankunft und allen wichtigen Behördengängen bietet der Koordinierungsstab auch weiter Unterstützung an. Durch das neu eröffnete „Ukraine-Haus“, einem Treffpunkt für die neue ukrainische Community, besteht für die knapp 70 Geflohenen, die derzeit in Pinkafeld untergebracht sind, die Möglichkeit, sich dreimal die Woche zu treffen und auszutauschen.

Die Hilfe werde laut dem Koordinierungsstab dankend angenommen: „Alle wollen was zu rückgeben und sich hier einbringen“, erzählt Katerina Szemes.

Werbung