Viel Musik & Literatur bei „herbst.wort.lieder“. Günter Schütter und Christian De Lellis lassen sich auch von Corona nicht abhalten und bitten im September zu „herbst.wort.lieder“, dem kleinsten Festival Österreichs.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 27. Juni 2020 (12:00)
Christoph Grissemann als Samuel Pepys und Manfred Engelmayr als Pepys Gattin präsentieren „Die Samuel Pepys Show“.
zVg

„Wir spielen trotzdem“, sagen Veranstalter Günter Schütter Christian De Lellis. „herbst.wort.lieder“ wird von 11. bis 13. September in Pinkafeld stattfinden. „Dank der großen Unterstützung der IG Kultur Österreich, on Peron Yvonne Gimpel, waren wir immer bestens und aktuelle über die aktuellen Entwicklungen informiert und können diese auch problemlos umsetzen“, so Schütter.

Am 11. September treten Christoph Grissemann und Manfred Engelmayr auf. Gemeinsam lesen sie die Aufzeichnungen des manischen Tagebuchschreibers Samuel Pepy, der zehn Jahre lang ein fast 4.000 Seiten starkes Tagebuch niederschrieb.

Der Pinkafelder Multiinstumentalist Paul Ochsenhofer gibt, ebenfalls am Freitag, sein heimatliches Live Debüt. Der Rathaussaal wird erstmals so richtig in Schwingung versetzt. Ochsenhofer vereint mit „Betonwatte“ Synthi Loops mit elektronischen Beats, Live Drums und Stimme. Eine fette Beatmischung für Kopfnicker.

Sibylle Kefer und Fuzzman mit dabei

Am 12. September werden das „Sibylle Kefer Trio“ und Fuzzmann den musikalischen Part bestreiten. Die 1976 in Bad Ischl geborene Wahlwienerin ist einem breiteren Publikum durch ihre künstlerische Mitwirkung bei der Eröffnung der Wiener Festwochen 2019 bekannt. Kefer war Mitgliede der legendären „Ausseer Hardbradler“. Sie spielt bei „herbst.wort.lieder“ mit ihren Kolleginnen von Ernst Molden und das Frauenorchester, Marlene Lachersdorfer und Maria Petrova. „Auftritte mit dem Trio sind rar, durch die Geschehnisse der letzten Monate sogar unmöglich gewesen. Die Songs mit den beiden Frauen live beleben zu können ist etwas, worauf ich mich nun sehr freue! Das ‚herbst.wort.lieder‘- Festival ist der optimale Rahmen dafür“, erklärt die Musikerin Seit 2005 tritt Herwig Zamernik als Fuzzman in Erscheinung. Er veröffentlichte mehrere Alben und Vinyl-Singles seines künstlerischen Alter-Egos. Wehmut, Hoffnung, lakonischer Humor gepaart mit Herzenswärme und eine Weisheit, wie sie nur ein wahrer Narr haben kann.

Abgerundet wird das Festival von Lesungen und einer Ausstellung. Petra Piuk und Katharina Tiwald werden beim Literaturnachmittag am Samstag lesen. Manfred Rebhandl beim Frühshoppen am Sonntag. „Ob es da auch Livemusik gibt steht noch in den Sternen“, sagt Veranstalter Günter Schütter. Tickets können ausschließlich online unter www.ntry.at gekauft werden.

Weitere Informationen: www.herbstworlieder.at.