„Waldpreis“ für Stadt. Pinkafeld erhält für vorbildliche Arbeit in der Forstwirtschaft den „Waldpreis des Landes Burgenland“.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 15. Juni 2017 (09:43)
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Landesrätin Verena Dunst und Forstdirektor Hubert Iby zeichneten die Stadtgemeinde für vorbildliche Waldwirtschaft aus.
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Die „Woche des Waldes“, 2017 unter dem Motto „Machen wir den Wald klimafit“, nahm Agrarreferentin Verena Dunst zum Anlass, um die Stadtgemeinde für ihre vorbildliche Arbeit in der Forstwirtschaft mit dem „Waldpreis des Landes“ auszuzeichnen.

Preis für vorbildliche Waldwirtschaft

Die Idee dahinter ist, Forstbetriebe, die eine vorbildliche, innovative, aber auch zeitgemäße Waldwirtschaft betreiben und damit beispielgebend für andere Betriebe sind, vor den Vorhang zu bitten. Der Preis, der vom Holz-Künstler Daniel Bukur aus Gols gefertigt wurde und eine stilisierte Tanne auf einem Steinsockel darstellt, wird alle zwei Jahre vergeben. Die Wahl fiel dieses Mal auf Pinkafeld, weil die Stadtgemeinde seit Jahren bemüht ist, die großflächig vorhandenen Waldbestände aus Fichten und Kiefern laufend in naturnahe und klimafitte Laub-Nadel-Mischbestände umzustrukturieren, wobei besonders die Tanne, die in unseren Wäldern sehr selten geworden ist, gefördert wird.

Weiters erfolgt in allen Alterskategorien des Waldes eine konsequente Waldpflege und es gibt eine vorbildliche Wald-Wild-Situation. Die Stadtgemeinde ist auch Mitglied der Waldwirtschaftsgemeinschaft Pinkafeld. Damit ist gewährleistet, dass die Bewirtschaftung und Holzvermarktung professionell erfolgen und auch zu guten wirtschaftlichen Ergebnissen führen.

„Unsere heutigen Wälder sind das Ergebnis einer genialen kulturellen Entwicklung, nämlich des Konzepts einer nachhaltigen Forstwirtschaft, in Verbindung mit einem konsequenten forstpolitischen Handeln und der generationenübergreifenden Arbeit ungezählter Waldbesitzer und Forstleute“, erklärt Dunst.