Rote Wirtschaft lud zu Neujahrsempfang. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWVB) lud am Dienstagabend zu seinem traditionellen Neujahrsempfang auf die Burg Schlaining - zum bereits 17. Mal.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 17. Januar 2018 (13:05)

Die gute Wirtschaftslage, Rückblicke auf ein erfolgreiches Jahr 2017 und Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen - so kann man den Neujahrsempfang des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes auf Burg Schlaining kurz zusammenfassen.

Michael Pekovics

Wie jedes Jahr tummelten sich auch heuer zahlreiche bekannte Gesichter unter den rund 400 Besuchern - beinahe die gesamte Landesregierung war ebenso anwesend wie namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur. Landeshauptmann Hans Niessl verwies in seiner Rede auf die vielen erreichten Ziele im Jahr 2017, so wurden etwa zehn neue Leitbetriebe ins Burgenland gebracht.

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"In der Zukunft wird der Mangel an Facharbeitern eines der größten Probleme für die Wirtschaft sein", sagte Niessl. An 2018 habe er hohe Erwartungen: "Wir werden im Rahmen einer Entbürokratisierungsoffensive bis zu 100 Gesetze entstauben und an die heutige Zeit anpassen - da kommt viel Arbeit auf die Landesamtsdirektion zu." Außerdem möchte der Landeshauptmann die im Bundesländervergleich relativ niedrige Forschungs- und Investitionsquote steigern.

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Präsident Oswald Hackl forderte in seiner Rede mehr Unterstützung seitens der Regierung für Klein- und Mittelbetriebe, aber "jetzt soll sie einmal arbeiten und zeigen, dass sie nicht nur jene bevorzugt, die vor der Wahl in den Spendentopf der Türkisen eingezahlt haben". Hackl wünscht sich zum Beispiel auch eine bessere soziale Absicherung für Kleinstunternehmen.