Weniger Feste im Oberwarter Kulturpark. Im Vergleich zum Vorjahr wird heuer seltener gefeiert: Aufgrund des neuen Tourismusgesetzes gibt es weniger Geld.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 28. Januar 2017 (05:43)
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Veranstaltungen wie die Promi-Modenschau wird man im heurigen Veranstaltungskalender wohl leider vergeblich suchen.
BVZ, Lexi

Das Programm des „Kulturparksommers“ wird heuer abgespeckt, den Bürgern werden 2017 deutlich weniger Veranstaltungen geboten als noch im Vorjahr. Grund dafür ist das neue Tourismusgesetz, der Oberwarter Tourismus- und Kulturverein ist nämlich jetzt zu 100 Prozent auf die Unterstützung der Gemeinde angewiesen. Und die hat für das heurige Jahr zwar mehr budgetiert, der Differenzbetrag wird dadurch aber nicht ausgeglichen.

Kulturpark kann auch angemietet werden

„Ohne Geld ka´ Musi´, wie es so schön heißt“, sagt dazu Obmann Reinhard Kracher, der ( die BVZ berichtete ) seit Kurzem ja auch die Faschingsdienstagsveranstaltung in Oberwart organisiert. „Wir haben uns etwas zurückgenommen, aber das heißt nicht, dass gar nichts mehr passiert: Oft ist ja weniger mehr.“ Eine durchgehende Bespielung des Geländes über die Sommermonate sei aber definitiv nicht mehr „drin“, wie Kracher sagt: „Dafür wollen wir die anderen, größeren Feste gezielter organisieren.“

Aber dennoch gibt es Chancen auf mehr Veranstaltungen im Park, als bisher vorgesehen. Künftig kann das Gelände nämlich auch für Veranstaltungen angemietet werden. „Für kleinere Sachen, die nicht zu laut sind und nicht zu lang dauern, ist das sicher eine gute Location, die Infrastruktur ist jedenfalls vorhanden“, betont Kracher.