OSG plant jetzt Hotel „auf Raten“ für Stadt. Laut OSG-Obmann Alfred Kollar soll in der ehemaligen Südtirolersiedlung Schritt für Schritt ein Hotel entstehen.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 11. April 2018 (05:30)
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OSG-Obmann Alfred Kollar: „Die beste Lösung für die Stadt.“Bruckner
BVZ, zVg/

Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft ist derzeit drauf und dran, den Grundstein für ein Stadthotel zu legen. Konkret denkt OSG-Obmann Alfred Kollar an „ein kleines, aber feines Angebot mit einigen Zimmern“ in der ehemaligen Südtirolersiedlung direkt neben dem „Kochtheater“ von Martin Schuster.

Die dafür infrage kommenden Räumlichkeiten dienten bis vor Kurzem als Unterkunft für Flüchtlinge, stehen nun aber frei. „Wir werden demnächst damit beginnen, die Wohnungen zu einigen Zimmern umzubauen“, erzählt Kollar, der das Angebot in Verbindung mit dem „Kochtheater“ sieht.

„Wohnothek“ als Vorbild für Oberwart

„Ähnlich wie in Dt. Schützen bei der Ratschen fragen Gäste des ‚Kochtheaters’ immer wieder nach Übernachtungsmöglichkeiten, damit sie die Weinbegleitung auch richtig genießen können“, nimmt Kollar Anleihen bei der „Wohnothek“ („Wohnen im Weinberg“), die hauptsächlich aus diesem Grund errichtet wurde.

Was vorerst mit einigen Zimmern und Betten beginnt, könnte sich dann in weiterer Folge aber zu einem echten „Stadthotel“ entwickeln. „Die Südtirolersiedlung bietet jede Menge Platz, wenn das Projekt gut anläuft, kann ich mir gut vorstellen, es zu einem richtigen kleinen Hotel auszubauen“, blickt Kollar in die Zukunft.