Verena Eberhardt: „Natürlich möchte ich aufs Podium“. Nach dem Grand Prix in Brünn läuft bereits die Vorbereitung auf die Kriteriums-ÖM in Klein-Engersdorf.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 03. Oktober 2020 (00:23)
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Viel los im Sportlerleben der gebürtigen St. Martinerin Verena Eberhardt. Nach den Rennen ist nämlich vor den nächsten Bewerben, so die Devise der 25-jährigen Radsportlerin. Nach den Läufen im tschechischen Brünn lief zuletzt bereits die Vorbereitung für die Österreichischen Kriteriums-Meisterschaften in Klein-Engersdorf.

Kriterium auf Straße mit Bahn vergleichbar

„Das Rennen findet auf einem 1,6 Kilometer langen Kurs, 21 Runden lang, statt“, sagt sie, die sich gute Chancen ausrechnet: „Natürlich möchte ich aufs Podium fahren, das ist klar.“ Auf den insgesamt 33,6 Kilometern gibt es jede dritte Runde Sprintwertungspunkte für die ersten vier Fahrerinnen. „Die letzten Jahre hat immer diejenige Fahrerin gewonnen, die am Ende die meisten Punkte ersprintete. Daher ist ein Kriteriums-Rennen auf der Straße mit einem Bahn-Punkterennen zu vergleichen“, erklärt die Südburgenländerin.

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Zurück zum letzten Wochenende: Beim Grand Prix „Pribla Moravy“ in Brünn nahm sie bei einem Madison-Bewerb teil, einen Tag darauf startete sie im Omnium. „Zuvor habe ich mit meinem Freund noch den Großglockner bezwungen, um mich dafür vorzubereiten“, so Eberhardt. Im Madison belegte sie Platz sechs, im Omnium dann nur Rang 20. „Leider kein guter Tag für mich.“