Pinkasteg wird gebaut

Der Pinkasteg bei den „Eler Häusern“ in Pinkafeld soll nach langem Hin und Her nun doch neu errichtet werden.

BVZ Redaktion Erstellt am 10. Juni 2017 | 06:46
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Schon seit dem Jahr 2014 gibt es Querelen rund um den Pinkasteg. Nach langer Sperre soll er nun neu errichtet werden.
Foto: zVg

Im Jahr 2014 wurde der Pinkasteg bei den „Eler Häusern“ wegen „Gefahr in Verzug“ gesperrt und aufgrund des schlechten Zustandes entfernt. ÖVP und FPÖ pochen seitdem auf eine Neuerrichtung. Nun soll dieses Projekt umgesetzt werden.

„FPÖ und ÖVP haben scheinbar die richtigen Argumente geliefert“FP-Gemeinderat Peter Jauschowetz

„Wir freuen uns, dass der Bürgermeister nun doch die Kritik aus der Bevölkerung ernst nimmt und unsere damaligen Einwände aufgreift. Wir hoffen, dass es nicht nur eine Ankündigung vor den Gemeinderatswahlen im Oktober ist. Zu denken gibt allerdings, dass bisher in keinem einzigen Gremium darüber gesprochen wurde“, erklärt VP-Vizebürgermeister Friedrich Luisser.

Auch sei es müßig, sich daran zu erinnern, was SP-Bürgermeister Kurt Maczek in der „Stadtinfo Oktober 2014“ meinte, eine Neuerrichtung hänge von der finanziellen Situation der Gemeinde beziehungsweise einer Bedarfsanalyse ab, denn die finanzielle Situation der Gemeinde sei heute keinesfalls besser als 2014 und von einer Bedarfsanalyse sei auch nichts bekannt.

Zur geplanten Neuerrichtung sagt Bürgermeister Maczek: „Das Projekt wird im Zuge der Linearmaßnahmen am 1. September im Rahmen eines Spatenstichs und der Eröffnung des Rückhaltebeckens vorgestellt werden.“

FP-Gemeinderat Peter Jauschowetz meint dazu: „FPÖ und ÖVP haben scheinbar die richtigen Argumente geliefert, umgesetzt wird das Projekt von der Bürgermeisterpartei SPÖ. Es geht ja, zwar holprig, aber gemeinsam.“

Luisser freut sich mit den Pinkafelderinnen und Pinkafeldern und erklärt: Wir werden weiter helfen, dass Brücken gebaut und Steuergelder auch für sinnvolle Dinge für die Menschen eingesetzt werden.“