Engagement mit Herz: Hilfe für Kriegsopfer

Erstellt am 20. März 2022 | 04:28
Lesezeit: 2 Min
Während Familie Loranth aus Rotenturm Flüchtlinge aufnimmt, näht Martina Fülöp-Unger „KrimsKrams“- Taschen gegen Spenden.
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Beruflich hilft er anderen bei ihren Steuererklärungen, privat hat sich Bernd Loranth spontan dazu entschlossen, ukrainischen Flüchtlingen zu helfen. „Es war eine Bauchentscheidung, ich wollte ein Zeichen gegen den Krieg setzen“, so der 39-jährige Rotenturmer, der sich und sein Zuhause kurzerhand online für die Aufnahme von Kriegsopfern „anmeldet“.

Seine Frau und die beiden Töchter staunen anfangs nicht schlecht, packen dann aber natürlich tatkräftig mit an, um im Familienhaus Platz für die neuen Mitbewohner zu schaffen. Und die kommen auch bereits wenige Tage später - mit dem Bus.

Die 42-jährige Margaritha und ihre 14 Monate alte Tochter flüchten aus Donezk in der Ukraine. Der Ehemann und Vater der kleinen Evelina muss zurückbleiben. „Er steht jetzt mit einem Gewehr an der Front“, weiß Loranth, der Mutter und Tochter außerdem unbürokratische Hilfe in Form einer Spende von der Firma Schwartz Bau und Halvax übergeben kann.

Martina Fülöp-Unger hilft mit KrimsKrams-Taschen

Wie kann ich helfen? Diese Frage ist auch Martina Fülöp-Unger nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Die Rotenturmerin fackelt nicht lange und hilft im Rahmen ihrer Möglichkeiten: Konkret mit KrimsKrams-Taschen, die die Designer kreiert und auch selbst fertigt.

„Miteinander ist es immer einfacher und je mehr KrimsKrams, desto mehr Hilfe ist möglich, wenn auch nur in finanzieller Form“, erklärt Martina, die nach nur einer Woche bereits über 2.000 Euro an Spenden dafür eingenommen hat und dafür Tag und Nacht an der Nähmaschine saß.

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