Einigung bei Citytaxi in Pinkafeld. Nach einiger Verwirrung rund um die Citytaxi-Tarife und Fahrstrecken in Pinkafeld und Hochart sollte nun alles geklärt sein.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 23. August 2019 (03:47)
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Symbolbild

In den letzten Wochen herrschte einige Unsicherheit beim Citytaxi. Bei der Gemeinderatssitzung im Mai wurden nämlich Änderungen in der Richtlinie Citytaxi einstimmig beschlossen. „Diese Maßnahme war notwendig, um auch zukünftig eine günstige Mobilität innerhalb der Gemeinde Pinkafeld gemeinsam mit den Taxiunternehmen anbieten zu können“, hieß es dazu in der „Stadtinfo“.

Die wichtigsten Änderungen: Bezugsberechtigt sind Pinkafelder ab dem 19. Lebensjahr. Zudem erhöht sich der Kaufpreis der Taxigutscheine von 2 Euro auf 2,50 Euro für den Innenstadttarif beziehungsweise von 3 Euro auf 3,50 Euro für den Hocharter Tarif. Vor allem ältere Personen waren verunsichert, was sie mit ihren „alten“ Gutscheinen machen sollen. Man einigte sich dann darauf, dass diese gegen einen Aufpreis von 50 Cent in der Gemeinde umgetauscht werden konnten. „Das hat auch sehr gut funktioniert“, erklärt Bürgermeister Kurt Maczek.

Änderungen der Routen wurden diskutiert

Dann stand allerdings eine weitere Diskussion im Raum, und zwar, in welchem Bereich welcher Tarif gilt. Einige der vier Taxibetreiber hatten angeregt, für weitere Fahrten auch innerhalb des Ortsgebietes mit dem Hochart-Tarif zu verrechnen, was vor allem in den sozialen Medien für Diskussionen sorgte. Nun hat man sich kürzlich bei einem Gespräch mit dem Bürgermeister darauf geeinigt, dass quasi alles beim Alten bleibt. „Wir konnten uns sehr schnell darauf verständigen, der Bevölkerung weiterhin den bis jetzt schon gültigen Pinkafeld-Tarif und den Hochart-Tarif anzubieten“, sagt der Stadtchef.

Dies bestätigt auch Taxiunternehmer Daniel Riemer: „Ich habe mich für die Beibehaltung der bisherigen Routen ausgesprochen, da es einfacher mit den Gutscheinen zu handhaben ist und sich kürzere und längere Strecken ausgleichen.“

Mit der Preiserhöhung zeigt sich Riemer zufrieden und erklärt, dass rund 90 Prozent seiner Fahrgäste mit Taxigutscheinen bezahlen würden. „Hauptsächlich nutzen ältere Menschen das Citytaxi, wenn sie zum Arzt, zum Einkaufen oder in die Kirche fahren möchten“, so Riemer.

Die Einigung wird dem Gemeinderat bei der nächsten Sitzung vorgelegt.