Stadt Oberwart kämpft mit Vandalenakten. Die öffentliche WC-Anlage wird beinahe jeden Tag verunreinigt. Künftig will man auf Überwachung setzten.

Von Carina Fenz. Erstellt am 27. Mai 2021 (08:15)

Graffitis sind nur das „kleinere“ Übel in der öffentlichen Toilettenanlage der Stadtgemeinde. Auch andere Hinterlassenschaften sorgen für viel Ärger bei der Stadtgemeinde.
Stadtgemeinde Oberwart, Stadtgemeinde Oberwart

Immer wieder hat die Stadtgemeinde Oberwart Probleme mit Vandalenakten, zuletzt häuften sich diese aber vor allem im Bereich des Stadtparkes. Will man nämlich die öffentliche Toilette im Park aufsuchen, dann graut einem schon beim ersten Blick in die Toilette. Auch im Zuge der Rubrik „Frag die BVZ“ wollen immer wieder Leser wissen, wann sich die Stadtgemeinde diesem Problem annimmt.

Die BVZ hat nachgefragt und im Rathaus einen wirklich wunden Punkt getroffen. „Auch am vergangenen Wochenende hat es wieder zahlreiche Vandalenakte im gesamten Stadtzentrum gegeben. Neben der öffentlichen Toilette, die mittlerweile beinahe jeden Tag von mutwilliger Sachbeschädigung betroffen ist, wurde auch der Hinterhof des Rathauses Ziel von Vandalen“, hieß es aus dem Rathaus.

Das Problem kenne man nur zu gut. Die Vorfälle werden regelmäßig angezeigt, aber die Täter selten bis nie ausfindig gemacht. Was man aber festgehalten haben wollte: Das öffentliche WC im Stadtpark — welches 24 Stunden täglich zugänglich ist — wird ein Mal täglich von einer Firma gereinigt und das sieben Tage die Woche.

„Auch beim Freibad gibt es ein öffentliches WC. Dies ist während der Öffnungszeiten des dortigen Imbissstandes zugänglich. Den Schlüssel bekommt man beim Imbissstand – es ist keine Konsumation notwendig“, heißt es aus dem Rathaus.

Im Zuge der Neugestaltung des Stadtparks (die BVZ berichtete) will man eine neue Regelung für das Öffentliche WC schaffen. Der neue Stadtgarten soll nämlich auch eine Gastronomie bekommen, wo es eine Öffentliche Toilettenanlage geben wird. So erhofft man sich, heißt es seitens der Stadtgemeinde, eine Besserung, „auch weil man dann auf eine bessere Überwachung setzen kann.“

In der Zwischenzeit bleibt der Ärger über die Vandalen, die der Stadt viel unnötiges Geld kosten.

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