Rechnitz bleibt weiter tiefrot

Erstellt am 07. Oktober 2022 | 04:55
Lesezeit: 2 Min
16 Mandate - so viel hatte die SPÖ in Rechnitz noch nie. Sie stellt auch den Vizebürgermeister. ÖVP und FPÖ verlieren je 1 Mandat.
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Ein Plus von zwei Mandaten für die SPÖ, ein neuer Höchststand von 16 Mandaten im Gemeinderat und 66,56 Prozent für Martin Kramelhofer bei der Bürgermeisterwahl. Fulminanter kann man eine Wahl kaum schlagen und dementsprechend glücklich zeigt sich auch der Ortschef.

„Ich bin sehr zufrieden. Wir haben gut gearbeitet, haben viel für Infrastruktur und Tourismus gemacht, aber auch aufs Geld geschaut“, sagt Martin Kramelhofer.

„Corona hat uns allen sehr viel abverlangt, aber wir haben grade in der Pandemie und im Lockdown viel für die Bevölkerung getan und dieses Ergebnis ist nun offenbar ein Dankeschön“, so Kramelhofer. Die ÖVP verliert ein Mandat und hält nun bei 5 Mandaten im Gemeinderat.

„Das ist natürlich nicht erfreulich, aber wir werden uns neu aufstellen und haben jetzt fünf Jahre Zeit, gute Arbeit zu leisten“, sagt ÖVP-Chef Günter Knabel. FPÖ-Spitzenkandidat Thomas Karacsony sieht die niedrige Wahlbeteiligung und viele ungültige Stimmen als Grund für den Verlust von ebenfalls einem Mandat. „Das Ergebnis ist, wie es ist. Da gibt es nichts schönzureden. Wir müssen weiter arbeiten und werden das auch tun“, so Karacsony.

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