Stadt gegen Hundekot: Strafen in Diskussion

ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne mit Appell an Hundebesitzer: „Geldstrafen nicht das Ziel, aber darüber nachdenken.“

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 15. Februar 2017 | 09:28
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Für mehr Sauberkeit. Maria Racz, Dietmar Misik, Roland Poiger, Georg Rosner und Ilse Benkö (v.l.) appellieren.
Foto: BVZ

Schon seit einiger Zeit stehen Oberwarts Hundebesitzern an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet sogenannte Hundekotsackerl-Stationen zur Verfügung – 16 an der Zahl. Und diese werden auch gut angenommen, wie Stadtchef Georg Rosner (ÖVP) betont: „Einige Hundebesitzer erfüllen ihre Pflichten nicht. Wenn es nicht anders möglich ist, müssen wir über Geldstrafen für Verstöße nachdenken, auch wenn das nicht unser Ziel ist.“

Unterstützt wurde Rosner dabei von Vizebürgermeister Dietmar Misik (SPÖ), Stadträtin Ilse Benkö (FPÖ), Gemeinderätin Maria Racz (Grüne) und Wirtschaftshofleiter Roland Poiger.

Dabei wurde auch generell das Müllentsorgungsthema angesprochen, neben Hundekot verunreinigen schließlich auch achtlos weggeworfener Müll und Zigarettenstummel das Stadtbild: „Wir wollen Oberwart gemeinsam sauberer machen“, betonten Rosner, Misik, Benkö und Racz unisono. Deshalb werden demnächst spezielle Abfalleimer für Zigarettenstummel aufgestellt – zunächst am Hauptplatz, später dann an weiteren Plätzen im gesamten Stadtgebiet.