Eröffnung nach Sanierung: Hilfe für Frauen in Not

Mit 1,15 Millionen Euro wurde das Sozialhaus in Oberwart saniert und in der Vorwoche neu eröffnet.

BVZ Redaktion Erstellt am 28. April 2018 | 05:49
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Landesrätin Verena Dunst mit den beiden Vorsitzenden des Vereins „Die Treppe“ Gabriele Arenberger und Andrea Gottweiss (r.).
Foto: BVZ, zVg

Unter dem Motto „Bewährte Arbeit in neuem Design“ wurde das 1986 eröffnete Sozialhaus Burgenland in der Vorwoche nach einer Generalsanierung offiziell wiedereröffnet – 1,15 Millionen Euro wurden investiert.

„Familien und Frauen mit Kindern, die in Not geraten sind, können nun wieder ihren Bedürfnissen entsprechend untergebracht werden“, freut sich Landesrätin Verena Dunst

Das Sozialhaus bietet anonyme Beratung und Begleitung, sowie eine vorübergehende Wohnmöglichkeit. Künftig stehen auf drei Etagen zehn Wohneinheiten für Frauen mit und ohne Kindern und zwei Wohneinheiten für Familien zur Verfügung – drei Einheiten sind barrierefrei.

Die Mittel für die Sanierung stellten Finanzlandesrat Hans-Peter Doskozil und Soziallandesrat Norbert Darabos zur Verfügung. „Mit dieser Generalsanierung hat die BELIG und das Land einen wichtigen Beitrag zum sozialen Leben geleistet“, sagt die Vorsitzende des Vereins „die Treppe“ Gabriele Arenberger. Das Burgenland ist das einzige Bundesland, das ein Sozialhaus hat, welches im Sozialhilfegesetz verankert ist und somit zur Gänze vom Land subventioniert wird.