ATS Pinkafeld: EM-Quali bleibt der Familien-Wunsch. Die Geschwister Ivonne und Adam Wiener hoffen, bei der U23-Europameisterschaft in Norwegen dabei sein zu können.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 10. Januar 2021 (00:14)
Mussten von der Sportanlage ins Homeoffice wechseln: Ivonne und Adam Wiener (v.l.) aus Schreibersdorf (Gemeinde Wiesfleck).
Ulreich

Keine einfachen Zeiten – auch für Leichtathleten wie etwa das Geschwister-Paar Ivonne und Adam Wiener. Zuletzt stand nämlich Heimtraining im Fokus. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Verordnungen ist den Nachwuchssportlern ein Training auf der Pinkafelder Anlage untersagt. Und dennoch wird gearbeitet, stehen im Hause Wiener doch eine Lang-, Kurzhantel sowie Multigeräte zur Verfügung.

„Jugend hat keine Ziele vor Augen“

Wann und wie geht es weiter? Der Trainer der beiden ,Werner Ulreich, meint dazu: „Ich glaube, dass es wohl ins Schuljahr hineingeht, bis wir wieder im Freien trainieren dürfen.“ Im ATS Pinkafeld befinden sich 50 Kinder in den Sportarten Laufen, Weitsprung und Werfen. „Es ist sehr demotivierend, wenn man sieht, dass die Jugendlichen keine Ziele vor Augen haben.“ Ulreich meint weiters: „Was sollte passieren, wenn ich mich auf der Sportanlage bewege und alleine trainiere? Dass Massenveranstaltungen untersagt sind, sehe ich natürlich ein.“ Und auch wenn im heurigen Jahr keine Meisterschaften in Pinkafeld geplant waren, zehrt die Situation am Nervenkostüm. Video- und Telefonkonferenzen stehen im Vordergrund, denn zu besprechen gibt es einiges.

Zurück zu den Geschwistern Wiener: Trotz des Heimtrainings gibt es im neuen Jahr große Ziele. Die U23-Europameisterschaft in Norwegen (8. bis 11. Juli in Bergen) steht auf dem Programm. Dabei hoffen beide auf eine Qualifikation für das sportliche Großereignis.