Sanierung von Burg Schlaining im Zeitplan

Die Jubiläumsausstellung „Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte.“ ist ab 15. August zu besichtigen.

Erstellt am 29. März 2021 | 06:12

Mit der Jubiläumsausstellung „Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte“, die ab 15. August, zugänglich sein wird, erwacht die Burg Schlaining aus ihrem knapp zweijährigen — der Renovierung geschuldetem — Dornröschenschlaf. Mehr als ein Jahr nach Start der Bauarbeiten ist die Sanierung der rund 750 Jahre alten Burg mittlerweile weit fortgeschritten. Man ist am besten Weg die Burg für die nächsten Jahrzehnte „fit“ zu machen und „in Zukunft auch ganzjährig bespielbar“, erklärt Standortleiter Norbert Darabos. Unter anderem wird mit Rampen und Aufzügen für Barrierefreiheit gesorgt. Die Technik wird auf den neuesten Stand gebracht, ohne dabei die historische Substanz zu beeinträchtigen. Außerdem erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt die Restaurierung der Außenfassaden, auch die historischen Innenräume werden behutsam saniert.

Trotz Coronakrise voll im Zeitplan

Auf Brandschutz wird besonderes Augenmerk gelegt. „Alle Maßnahmen der umfassenden Sanierung befinden sich, trotz Coronakrise, voll im Zeitplan, auch wenn die Herausforderungen natürlich enorm sind, den historischen Bestand zu sanieren“, erklärt Darabos. Besonders spürbar wird der Aufwand im Engelsaal, wo „es durch die sorgsame Restaurierung gelungen ist, eine Plastizität der Wände herzustellen, die aber gleichzeitig eigentlich nicht vorhanden ist. Unter anderem wurden auch die Böden, teilweise in ihrem historischen Bestand freigelegt“, führt Darabos aus.

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Unser Ziel ist es, mit der Jubiläumsausstellung eine der innovativsten Ausstellungen Österreichs zu gestalten. Die baulichen Voraussetzungen sind gegeben. Unser Team besteht aus internationalen Experten, aber natürlich auch aus g‘standenen Burgenländern. Damit ist burgenländische Identität gepaart mit fachlicher, historischer und kreativer Expertise garantiert. Wir freuen uns auf viele Besucher, die ein spannendes und interaktives Ausstellungserlebnis erwartet. Nicht zuletzt auf Grundlage der Investitionen des Landes wird dies möglich sein“, so Darabos.