Schlösserstraße wurde erweitert. Andreas Bardeau, Obmann „Die Schlösserstraße“, präsentierte im Zuge des überarbeiteten Burgen-Kombitickets das Schloss Rotenturm als neues Mitglied.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 11. April 2019 (03:03)
Präsentierten das Burgen-Kombiticket: Norbert Darabos, Andreas Bardeau, Alexandra Rieger, Werner Glösl, Gilbert Lang, Manuel Komosny und Béla Básthy (v.l.) arbeiten weiterhin zusammen.
Daniel Fenz

Der Verein „Schlösserstraße“ feiert im kommenden Jahr sein 40-jähriges Jubiläum. Bei der Präsentation des Burgen-Kombitickets hatte Andreas Bardeau, Obmann „Die Schlösserstraße“, zwei Überraschungen mit im Gepäck. Er überreichte Werner Glösl als Vertreter der Gemeinden einen Brief an Rotenturm.

„Sie sind ab heute Mitglied der Schlösserstraße“, sagte Bardeau. Ebenso bekam Vizebürgermeister Béla Básthy von der Stadt Köszeg einen Brief überreicht. In Zukunft soll die „Schlösserstraße“ nach Ungarn ausgeweitet werden. „Danke für die Kooperation, wir sind auch für eine Zusammenarbeit mit der Friedensburg Schlaining sehr offen“, sagte Básthy.

Größtes Augenmerk wurde dann dem Kombiticket auf den Burgen in Lockenhaus, Schlaining, Güssing und im Schloss Tabor gewidmet. Das Kombiticket wurde bereits im vorigen Jahr entwickelt und soll heuer ganzjährig in Verwendung sein. Es wurde ein „Kultur im Südburgenland“-Prospekt herausgebracht, „eventuell wird auch noch ein Audio-Guide entwickelt“, erklärte Werner Glösl, Geschäftsführer des Vereines Zukunft Schlaining. Die Vertreter der drei Burgen und vom Schloss Tabor wiesen darauf hin, dass es wichtig ist, dass das Kombiticket fortgesetzt wird.

Gilbert Lang von der Burg Güssing meinte: „Die Burg Güssing strahlt nicht nur wegen der neuen Beleuchtung, sie lebt.“

Der Gast profitiert ab der zweiten Burg

Das Schloss Tabor zählt erst seit heuer zur Schlösserstraße. „Wir haben ein gemeinsames Ziel, es geht darum, dass wir gemeinsam davon profitieren“, sagte Alexandra Rieger. Norbert Darabos, Präsident der Friedensburg Schlaining, sieht seine Aufgabe nicht als Burgherr, sondern als Präsident. „Der Job als ehrenamtlicher Präsident ist schon herausfordernd. 2021 feiern wir 100 Jahre Burgenland, dazu planen wir eine Landesausstellung, wo auch die Friedensburg eingebunden ist.“

Danach wurde das Burgen-Kombiticket vorgestellt. Die Besucher zahlen beim Eintritt der ersten Burg den vollen Preis, und erhalten ab dem Besuch der zweiten Burg einen bis zu 30 Prozent ermäßigten Eintrittspreis. Diese bekommt der Gast nach Vorlage des Kassenbeleges. Das Ticket gilt die ganze Saison.