Volksschul-Neubau in Oberwart nimmt Fahrt auf. Spätestens mit Anfang des Jahres 2021 soll der Architektenwettbewerb starten. Baustart wird frühestens 2022 sein.

Von Carina Fenz. Erstellt am 30. Oktober 2020 (04:26)
Seit zwei Jahren plant man in der Stadt den Neubau der Volksschule. Spätestens mit Beginn des neuen Jahres soll ein Architektenwettbewerb starten.
C. Fenz

Die Stadt arbeitet derzeit an der Ausschreibung für den Architektenbewerb zum Bau der neuen Volksschule, die im Bereich der Mittelschule entstehen soll. Läuft alles nach Plan, dann soll der EU-weit ausgeschriebene Architektenbewerb, so Stadtchef Georg Rosner, noch im heurigen Jahr starten. „Spätestens aber dann zu Beginn des nächsten Jahres“, erklärt Rosner gegenüber der BVZ. Zuvor müsse aber noch ein Beschluss im Gemeinderat gefasst werden, voraussichtlich bei der Budgetsitzung im Dezember soll das der Fall sein.

Man habe beim Umbau des Rathauses gute Erfahrungen mit einem solchen Wettbewerb gemacht und sich darum auch für den Bau der Volksschule für einen solchen entschieden. „Bei großen Projekten ist es immer gut, sich breit aufzustellen und vor allem Transparenz zu gewährleisten. Immerhin geht es um eine Investition für die nächsten 60 Jahre“, konkretisiert Rosner. Eingebunden werden sollen alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen sein. „Beim Rathausumbau hat das hervorragend funktioniert“, so Rosner.

Nach Beendigung des Wettbewerbs wird eine Jury die drei Siegerprojekte küren. „Danach haben wir auch eine grobe Kostenschätzung“, meint der Stadtchef. Auch mit dem Land gebe es noch weitere Gespräche, da im Rahmen eines entsprechenden Förderprogrammes Mittel zur finanziellen Unterstützung der Gemeinden als Schulerhalter zustehen.

Die neue Volksschule soll neben den 20 Klassen, auch eine Turnhalle und einen Speisesaal bekommen. Knapp 6.000 Quadratmeter braucht man für das Grundstück. Hier werden parallel Gespräche mit dem Stocksport- und Tennisverein geführt, deren Flächen man für den Neubau brauchen könnte. Der Spatenstich für den Neubau soll, so Rosner, frühestens im Jahr 2022 stattfinden.