Gestank sorgt in Oberwart für Diskussion. Erstmals seit 15 Jahren führt der Stieberteich kein Wasser, was bei zahlreichen Anrainern für Unmut sorgt. Der Grund: Es stinkt!

Von Carina Fenz. Erstellt am 22. Mai 2019 (04:39)
BVZ
Weil der Stieberteich immer mehr verlandet, wird der Schlamm abgetragen. Der Wasserstand soll sich danach wieder erhöhen.

Der Stieberteich, am Rande des Naherholungsgebietes, ist ein beliebtes Ziel für Naturfreunde. Aktuell führt der Teich kein Wasser und verursacht extremen Gestank, der vor allem bei den Anrainern für Unmut sorgt. Ein BVZ-Leser wollte im Rahmen der Aktion „Frag die BVZ“ wissen, warum das so ist. „Im Einvernehmen mit dem Wasserbauamt haben wir uns dazu entschieden, den Stieberteich auszulassen und den Boden vom Schlamm zu befreien“, so Rosner.

Wasserloser Teich führt zu Gestank

„In den vergangenen 15 Jahren war das nämlich nicht der Fall und der Teich ist immer mehr verlandet.“ In den nächsten Wochen werden zahlreiche Bagger den Boden des Teichs ausbaggern. Aktuell werden geologische Untersuchungen durchgeführt, ob der Schlamm als Dünger auf Felder aufgetragen werden kann.

Sobald die Baggerarbeiten abgeschlossen sind, soll der Teich wieder eingelassen werden. „Der Wasserstand wird sich dann auch um rund einen halben Meter erhöhen“, weiß Rosner.

Vor Beginn der Arbeiten wurde der Stieberteich auch abgefischt. „Sobald der Teich wieder Wasser führt, ist es auch in Planung, dass er den Fischern wieder zur Verfügung steht“, informiert Rosner..