Die heißesten Baustellen im Bezirk Oberwart

In Hannersdorf wird die Brücke saniert, die Schlaininger Straße ist teilweise gesperrt, derweil man in Unterwart eine 50er-Beschränkungen auf Güterwegen fordert.

Erstellt am 19. August 2020 | 05:08
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Sanierungsarbeiten. Neben der Brücke in Hannersdorf wird auch rund ein Kilometer Straße Richtung Welgersdorf saniert.
Foto: Vanessa

Sommerzeit ist Baustellenzeit. Bereits im Juni hat man mit der Sanierung der Straßenbrücke bei der Ortseinfahrt Hannersdorf begonnen. Bürgermeister Gerhard Klepits (ÖVP): „Die Sanierung erfolgt über die Landesstraßenverwaltung. Die Brücke war baufällig und im Zuge der Arbeiten erhöht man jetzt auch die Durchflusshöhe, um auch den Hochwasserschutz zu gewährleisten.“ Mitte Oktober sollen, laut Helmut Hartl vom Bau- und Betriebsdienstleistungszentrum Süd (BBS), die Bauarbeiten dann abgeschlossen sein. „Dabei sanieren wir auch gleich knapp einen Kilometer Straßenverlauf Richtung Welgersdorf.“ Die Kosten für die Sanierungsarbeiten über 740.000 Euro trägt, so der Brückenbauexperte, „das Land zu 100 Prozent.“

Straßensperre L 105 bis zum 4. September

Etwas größer ist die Baustelle an der L-105 Schlaininger Straße. Hier wird der Asphalt saniert. Grund dafür sind laut BBS teils extreme Spurrillen hinsichtlich des täglich rollenden Schwerverkehrs. Bis zum 4. September ist die Schlaininger Straße deshalb jetzt von der Ortsausfahrt Neumarkt im Tauchental bis zur Auffahrt B63 Steinamangerer Straße bei Großpetersdorf gesperrt. Die Umleitung erfolgt großräumig über Oberwart und Zuberbach. Kostenpunkt: 450.000 Euro.

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50-er Beschränkung auf Güterwegen gefordert

In der Gemeinde Unterwart wiederum wird aktuell zwar nicht gebaut, aber der Ruf nach einer Geschwindigkeitsbeschränkung laut. „Auf den Güterwegen sind viele Radfahrer unterwegs, gleichzeitig rasen die Autofahrer teil rücksichtslos auf diesen Strecken“, wendet sich ein Einwohner der Gemeinde in einem Schreiben an die BVZ und fordert: „Auf den Güterwegen rund um Unterwart, Eisenzicken und Richtung Sankt Martin oder Oberwart eine 50er-Beschränkung für Autofahrer einzuführen. In anderen Gemeinden gibt´s das auch.“