Christophorus 16 war bereits 12.000 Mal in der Luft. Ein junger Jennersdorfer war der 12.000 Patient der Flugretter vom C16. Einsatzzahlen steuern auf erneuten Rekord zu.

Von Carina Fenz. Erstellt am 26. Juni 2019 (04:06)
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Am Donnerstag, dem 20. Juni flog der Notarzthubschrauber Christophorus 16 den 12.000 Einsatz seit Bestehen der Flugrettung in Oberwart. Die Crew wurde am frühen Nachmittag zu einem Fahrradunfall nach Jennersdorf gerufen, wo ein junger Mann zu Sturz kam und auf Grund seiner Verletzungen ins Landeskrankenhaus Graz geflogen werden musste. Pilot Fritz Wallner, Notarzt Ronald Nikitscher und Flugrettungssanitäter Günter Kleinrath bildeten an diesem Tag das Team der fliegenden Intensivstation.

Der Christophorus 16
BVZ/Vanessa Bruckner

Der rasche Einsatz von Christophorus 16 hat in den vergangenen 14 Jahren vielen Menschen das Leben gerettet. Die 17 Notärzte unter der ärztlichen Leitung von Wilhelm Urschl, kommen aus diversen Krankenhäusern, die zwölf Notfallsanitäter unter der Leitung von Hans-Peter Polzer sind berufliche oder freiwillige Mitarbeiter des Roten Kreuzes. Die Piloten, rund um Stützpunktleiter Fritz Wallner werden vom ÖAMTC Flugrettungsverein zur Verfügung gestellt. Mit der Stationierung des Notarzthubschraubers in Oberwart wurde die bereits gute notfallmedizinische Versorgung des Roten Kreuzes weiter optimiert.

Die tägliche Einsatzbereitschaft beginnt um 7 Uhr und endet bei Einbruch der Dunkelheit. Das Einsatzgebiet erstreckt sich über die vier südlichen Bezirke des Burgenlandes, der Oststeiermark bis zu den Fischbacher Alpen und dem südöstlichen Teil Niederösterreichs mit Wechsel- und Semmeringgebiet.