Landesregierung: Impuls für Wachstum und Beschäftigung

Der neue Wirtschaftspark an der S7 soll das Südburgenland wirtschaftlich stärken. "Wir erwarten uns zahlreiche neue Jobs, wirtschaftlichen Aufstieg und neue Perspektiven im Süden des Landes", sagte Landesrat Leonhard Schneemann bei einer Pressekonferenz heute, Freitag, in Heiligenkreuz.

Erstellt am 12. Februar 2021 | 11:39

Die Burgenländische Landesregierung hat sich in ihrem „Zukunftsplan Burgenland“ das Ziel gesetzt, die regionalen Ungleichheiten im Wachstum und der Beschäftigung – insbesondere im Südburgenland – durch die Schaffung von „interkommunalen Businessparks“ auszugleichen. Durch die Errichtung der S7 – Fürstenfelder Schnellstraße vom Knoten Riegersdorf über Rudersdorf/Deutsch Kaltenbrunn bis Heiligenkreuz i.L. verfügt der Bezirk Jennersdorf erstmals über eine hochrangige Anbindung an das übergeordnete Straßennetz. Die S7 soll bis zum Jahr 2023/24 fertiggestellt sein. In Zusammenarbeit zwischen Land Burgenland, der Wirtschaftsagentur Burgenland und den Gemeinden des Bezirkes Jennersdorf entsteht am künftigen Knoten Rudersdorf/Deutsch Kaltenbrunn ein neuer interkommunaler Wirtschafts- bzw. Businesspark. Für das Projekt sind Gesamtinvestitionen von rund 7,2 Millionen Euro vorgesehen – etwa für Grundstücksankäufe und Erschließungen.

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Wirtschaftslandesrat Leo Schneemann betont die Wichtigkeit der wirtschaftlichen Impulse im Südburgenland: „Der neue Wirtschaftspark an der S7 soll das Südburgenland wirtschaftlich stärken. Wir erwarten uns zahlreiche neue Jobs, wirtschaftlichen Aufstieg und neue Perspektiven im Süden des Landes“ und erklärt weiter: „Wir brauchen weitere starke Impulse zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Südburgenland – der neue Wirtschaftspark wird ein wichtiger Motor für Wachstum und Beschäftigung in der Region“.

„Als Einwohner des Südburgenlandes freue ich mich über die Entwicklung des Interkommunalen Businessparks. Durch künftige Betriebsansiedlungen in der Region werden hochwertige Arbeitsplätze geschaffen und langfristig gesichert“, so Landesholding-Geschäftsführer Hans Peter Rucker.

„Die Wirtschaftsagentur Burgenland vermarktet seit über einem Jahrzehnt die Businessparks Burgenland, welche sich sehr gut entwickelt haben. Der neue Businesspark zielt vermarktungstechnisch auf die Ansiedlung hochwertiger Betriebe ab und soll künftig in die Dachmarke `Businessparks Burgenland´ miteingebunden werden“, so Wirtschaftsagentur-Geschäftsführer Harald Zagiczek.  

Der Ankauf der erforderlichen Grundstücke, die Erschließung und Errichtung der notwendigen Infrastruktur sowie letztlich die Vermarktung der neuen Betriebsflächen soll in Form eines interkommunalen Wirtschaftsparks umgesetzt werden. Dabei würde die Wirtschaftsagentur Burgenland gemeinsam mit den 12 politischen Gemeinden eine gemeinsame Gesellschaft gründen, die personellen und finanziellen Rahmenbedingungen sicherstellen und im Rahmen der Dachmarke „Businessparks Burgenland“ die Vermarktung und Verwertung der Betriebsflächen sicherstellen. Die Wirtschaftsagentur Burgenland übernimmt dazu 70 Prozent und die Gemeinden 30 Prozent der Gesellschaftsanteile. Die Konzeptüberlegungen zum Wirtschaftspark wurden in den Gemeinden des Bezirks Jennersdorf präsentiert und als positiv bewertet. Grundsatzbeschlüsse für die Teilnahme an dem Wachstumsprojekt liegen bereits in allen Gemeinden des Bezirks vor.