Neuer Tourismus-Chef: Vom Nightrace bis zum „Kasfest“

Erstellt am 02. Februar 2023 | 05:34
Lesezeit: 3 Min
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Der 52-jährige Vollbluttouristiker Dietmar Salmhofer ist neuer Geschäftsführer des Tourismusverband Südburgenland.
Foto: BVZ
In den letzten 13 Jahren steuerte Dietmar Salmhofer aus Bad Waltersdorf die Geschäfte großer Tourismusverbände in der Region Schladming. Als neuer Chef des Tourismusverband Südburgenland kehrt der 52-Jährige in seine „Heimat“ zurück und will neben den Themen Wein, Wandern und Radfahren auch mehr Beachtung für die Golfregion.
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Mit Dietmar Salmhofer folgt ein waschechter Steirer Martin Ochsenhofer als Geschäftsführer des Tourismusverband Südburgenland nach. Seine Vita ist lang, dementsprechend bekannt die letzten Arbeitsstätten des 52-jährigen Vollbluttouristikers.

Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer der Sportsarea Grimming war Dietmar Salmhofer unter anderem als Beirat des Regionalverbandes Schladming-Dachstein tätig und führte danach als Geschäftsführer den Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg. Zuletzt war er beim Tourismusverband Schladming-Dachstein, einem der größten Tourismusverbände Österreichs, tätig und somit unter anderem für die Umsetzung von über 450 Events pro Jahr verantwortlich.

Ausschreibung kam zur rechten Zeit

„Vom Nightrace bis zum ‚Kasfest‘ war da alles dabei“, erklärt der Neo-Geschäftsführer. Auf die Frage, warum ihn sein Weg ins Südburgenland verschlagen hat, weiß Salmhofer prompt eine Antwort: „Mein Vertrag ist ausgelaufen und bevor ich überlegen konnte, ob ich mir eine Verlängerung vorstellen könnte, war die Stelle im Südburgenland ausgeschrieben. Nach Jahren des Pendlerlebens und mit dem gewissen Kick nach einer neuen Herausforderung war der Entschluss schnell gefasst“, so Salmhofer.

Die Freude über seine neue Aufgabe sei ebenso groß, wie die Herausforderungen, die auf ihn warten, meint Salmhofer.

Das Südburgenland sei für ihn keine Unbekannte. „Als Bad Waltersdorfer bin ich in der Grenzregion aufgewachsen und meine Kinder haben ihre Schullaufbahn im Südburgenland absolviert. Ich kenne und schätze die Region seit meiner Kindheit“, erklärt der Touristiker.

Thema Golf im Fokus

Neben den bestehenden Themen Wein, Wandern und Radfahren, „wo man definitiv auf das richtige Pferd gesetzt hat“, will der Neo-Tourismuschef auch das Thema Golf in den Fokus rücken. „Ich sehe meine Aufgaben darin, in der Weiterentwicklung der Destination Südburgenland die wohlüberlegten Weichenstellungen vorzunehmen, mit bestem Wissen und Gewissen weiterzuverfolgen und durch meine Erfahrung innovative Ideen einzubringen. Ich freue mich auf eine spannende gemeinsame Zeit.“

Vorschusslorbeeren gab es hinsichtlich des Hearings, bei dem sich Salmhofer unter fünf Bewerbern durchsetzte auch von Burgenland Tourismus-Chef Didi Tunkel: „Er hat die größte operative Erfahrung und Expertise mitgebracht. Im Hearing hat er uns durch seine Kompetenz, seine Ideen und seine Begeisterung für die Themen und Betriebe der Region überzeugt. Außerdem ist er ein Teamplayer und das ist für die Arbeit in einer kleinstrukturierten Tourismusregion wie dem Südburgenland enorm wichtig.“

Seinen Dienstantritt im Burgenland hatte Salmhofer am 1. Februar.

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