Pannehelfer im Einsatz. Ungefähr 27 Fahrten pro Tag werden im Burgenland vom Pannendienst erledigt, davon rund drei in den Bezirken Jennersdorf und Güssing.

Von David Marousek. Erstellt am 07. September 2018 (05:51)
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Stets zur Stelle. Gerhard Graner, Matthias Csenar von der Dienststelle in Königsdorf mit Ewald Schnecker und Wolfgang Sodl (v.l.).
BVZ

Stolz präsentierte der ARBÖ auf der Dienstelle in Königsdorf die Zahlen des Jahres 2017. Ungefähr 27 Fahrten pro Tag werden im Burgenland vom Pannendienst erledigt, davon rund drei in den Bezirken Jennersdorf und Güssing. „In 90 Prozent der Fälle können wir vor Ort helfen. Beim Rest helfen wir beim Abtransport mit“, erklärt Matthias Csenar, Mitarbeiter in Königsdorf.

Diese werden mit dem hauseigenen Pannen-Fahrzeug im Bezirk Jennersdorf erledigt. Für Güssing steht kein solches Gefährt zur Verfügung. „Der nördliche Teil des Bezirks wird von Oberwart erledigt, der Südliche von den Jennersdorfern“, führt Wolfgang Sodl, Bezirksvorsteher des ARBÖ in Güssing, aus. Für Sodl ist es eine große Herausforderung, alle Automarken abdecken zu können. Csenar stimmt zu: „Vor allem Hybrid- und Elektrofahrzeuge seien schwerer zu diagnostizieren.“ Von den über 10.000 Fällen im Jahr 2017 im Burgenland, musste der ARBÖ meist wegen Batterieproblemen ausrücken – insgesamt 43 Prozent der Fälle.

Ebenfalls weit vorne: Mechanische Defekte (21 Prozent), Elektronik (15 Prozent) und Reifenpannen (8 Prozent). Ewald Schnecker, ARBÖ-Bezirksvorsteher für Jennersdorf, gibt mit einer Anekdote Einblick in die Wichtigkeit des Clubs: „Ich hatte selber einmal in Kroatien eine Panne und brauchte den Sicherheits-Pass des ARBÖ.“ Damit wird sichergestellt, dass auch bei einer Panne im Ausland, das Auto wieder seinen Weg nach Österreich findet.