Park-Strafe für Toten: Landeskriminalamt ermittelt nun. Fall wurde wegen „Geringfügigkeit“ von Wien nach Eisenstadt abgetreten.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 04. Februar 2017 (05:16)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_6817703_owz04pko_chronik_ffalschparken_bilderbo.jpg
Anstatt das Strafmandat wegen Falschparkens über 78 Euro zu zahlen, soll der Beamte einen kürzlich Verstorbenen angegeben haben.
bilderbox

Der Fall jenes Spitzenbeamten aus dem Südburgenland, der verdächtigt wird, bei einer Lenkererhebung einen Toten als Schuldigen angegeben zu haben, hat in der Vorwoche für gehörige Aufregung in der Region gesorgt ( die BVZ hatte berichtet, siehe hier und unten).

Fall ging zurück an das Landeskriminalamt

Aktuell kümmert sich das Landeskriminalamt um die Ermittlungen in der Causa. Die Anzeige war zuvor von der Polizei an das Bundesamt für Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung weitergeleitet, dort allerdings wegen „Geringfügigkeit“ abgelehnt worden.

Also kümmert sich jetzt das Landeskriminalamt um den Fall, die Ermittlungen sollen bereits aufgenommen worden sein. Konkret wird untersucht, wie der Spitzenbeamte Zugriff auf die Daten des Verstorbenen erlangen konnte.