Tausend Mal Hilfe vom Christophorus 16. Bereits Mitte Dezember erreichte der Notarzthubschrauber Christophorus 16 die Rekordmarke von 1.000 Einsätzen – die Tendenz ist steigend.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 20. Dezember 2017 (05:19)
BVZ

Am Mittwoch, dem 13. Dezember, flog der Notarzthubschrauber Christophorus 16 den 1.000. Einsatz im Jahr 2017. Die Crew wurde um 13.10 Uhr zu einem Sekundärtransport vom Krankenhaus Oberwart ins LKH Graz gerufen.

Pilot Thomas Singer, Notarzt Jakob Rauter und Flugrettungssanitäter Gerd Nemeth bildeten an diesem Tag das Team der fliegenden Intensivstation. Singer ist seit dem Vorjahr bei der Flugrettung, Notarzt Rauter ist schon seit vielen Jahren und Flugretter Gerd Nemeth ist bereits seit Beginn an mit dabei und hat selbst auch schon weit mehr als 1.000 Einsätze absolviert. Die drei verfügen also über große Einsatzerfahrung.

Wesentlicher Bestandteil der notfallmedizinischen Versorgung des Südburgenlandes

Der rasche Einsatz von Christophorus 16 hat in den vergangenen zwölf Jahren vielen Menschen das Leben gerettet und noch bei weitaus mehr Menschen beigetragen, Leid zu lindern.

Anfänglich noch von vielen belächelt und für nicht notwendig empfunden, erwies sich der Stützpunkt schon sehr bald als wesentlicher Bestandteil der notfallmedizinischen Versorgung des Südburgenlandes, der angrenzenden Oststeiermark sowie der „Buckligen Welt“ in Niederösterreich. Heuer wurde erstmals die Marke von 1.000 Einsätzen pro Jahr geknackt, das sind rund 2,7 Einsätze täglich.

Christophorus 16 seit zwölf Jahren in Oberwart

Der C16 ist seit 1. Mai 2005 in Oberwart stationiert. Die 16 Notärzte unter der ärztlichen Leitung von Wilhelm Urschl kommen aus diversen Krankenhäusern, die zwölf Notfallsanitäter unter Hans-Peter Polzer sind berufliche oder freiwillige Mitarbeiter des Roten Kreuzes. Die Piloten um Stützpunktleiter Fritz Wallner werden vom ÖAMTC Flugrettungsverein zur Verfügung gestellt. Mit der Stationierung des Notarzthubschraubers in Oberwart wurde die bereits gute notfallmedizinische Versorgung weiter optimiert.

Die tägliche Einsatzbereitschaft beginnt um 7 Uhr und endet bei Einbruch der Dunkelheit. Das Einsatzgebiet erstreckt sich über die vier südlichen Bezirke des Burgenlandes, der Oststeiermark bis zu den Fischbacher Alpen und dem Südöstlichen Teil Niederösterreichs mit Wechsel- und Semmeringgebiet.