Tourismus-Kapazunder wollen „Kräfte bündeln“. Touristiker im Südburgenland wollen sich mehr vernetzen, um Synergien besser zu nützen. Dazu müssen in der Zukunft Kräfte besser gebündelt werden.

Von Carina Fenz. Erstellt am 21. September 2020 (05:08)
Auf Initiative von Christoph Haller und Robert Seier fand im Bullinarium ein Netzwerktreffen statt, zu dem auch Klaus Glavanics, Thom Wachter, Didi Tunkel, Martin Ochsenhofer und Thomas Schreiner gekommen sind.
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Die Tourismuszahlen zeigen deutlich, was die Touristiker schon immer gewusst haben: Wer im Burgenland Urlaub macht, ist bereits ein Gewinner. Gerade die Coronakrise will man jetzt speziell im Südburgenland als große Chance nützen, um sich nachhaltig als Urlaubsdestination zu positionieren. Bei einem Netzwerktreffen in Christoph Hallers Bullinarium haben sich die Tourismus-Kapazunder des Südburgenlandes getroffen, um jede Menge neuer Ideen zu schmieden. Mit dabei war auch Neo-Tourismuschef Didi Tunkel. Der Tenor ist klar: Mehr Vernetzung führt zu mehr Synergien und darum will man in Zukunft die Kräfte besser bündeln, vor allem, um dem Gast noch mehr zu bieten. „Wir müssen die riesengroße Chance nützen, um das Südburgenland wieder als eine Region zu sehen“, meint Tunkel. Wenn jeder eine Suppe kocht, so Tunkel, dann bringe das nichts, sondern nur, wenn man gemeinsam kocht, dann schmeckt es auch.

„Wer groß sein will, der muss auch Großes tun“, meint auch Bullinarium-Chef Christoph Haller, der mit seiner Kreislaufwirtschaft ein besonders nachhaltiges Erlebnis für den Gast geschaffen hat.

Auch Klaus Glavanics, der erst vor wenigen Wochen das Stadthotel in Oberwart eröffnet hat, will mehr Zusammenarbeit, um den Tourismus zu stärken. Mit Projekten, wie der Homepage „myerlebnisparadies.at“, die Thom Wachter initiiert hat, gibt es auch ein Angebot, welches zukünftig eine größere Rolle spielen soll. „Hier ist es möglich touristische Angebot zu schaffen, indem man dieses Netzwerk nützt“, so Wachter. In ähnliches Horn bläst auch Martin Ochsenhofer, Obmann der Tourismusregion Oberwart-Güssing: „Wir müssen Brücken bauen, um Kräfte zu bündeln und dann ist es auch möglich neue Kooperationen entstehen zu lassen“, meint Ochsenhofer.