Jungstörche in Litzelsdorf gerettet. Bürgermeister Peter Fassl rettete gemeinsam mit der Feuerwehr zwei in Not geratene Jungstörche, die jetzt in Rust leben.

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 24. Juli 2020 (12:26)

Vor über zwei Jahren wurde es vom Verschönerungsverein Litzelsdorf, gemeinsam mit der Gemeinde gekauft und beim Kulturstadl angebracht, dieses Jahr suchte es sich ein Storchenpaar als Nistplatz aus: ein in Rust angefertigtes spezielles Storchennest. Die Freude darüber war sowohl bei der Ortsbevölkerung, wie auch dem Bürgermeister groß. Noch mehr wuchs sie jedoch, als schließlich bekannt wurde, dass auch Nachwuchs anstehen würde. Nachdem die Jungstörche geschlüpft sind, schien das Familienglück perfekt. Dann kam es jedoch leider zu einem Unfall bei dem der Vater der frisch Geschlüpften starb. „Wir wissen bis heute leider noch nicht, wie es dazu kommen konnte und so groß die Freude auch war, wussten wir, dass wir schnell handeln und die Jungstörche, retten mussten" so Bürgermeister Peter Fassl.

In Aufzuchtstation Rust aufgenommen

Diese würden mit nur einem Elternteil nicht überleben, da Störche sich die Versorgung der Jungen teilen. Schnell musste also eine Lösung her, und da die Gemeinde schon in Kontakt mit dem Storchenverein Rust stand, war diese schnell parat. Die Störche konnten in einer Aufzuchtstation aufgenommen und aufgepäppelt werden. Doch wie zwei junge aktive Störche nach Rust bringen? Kein Problem für die Freiwillige Feuerwehr Litzelsdorf. Zuerst wurden die Jungen aus dem Storchennest geborgen, anschließend konnten sie aufgrund ihrer noch geringen Größe in einer Kartonkiste unbeschadet nach Rust gebracht werden. Jetzt werden sie bis zum Herbst aufgezogen.

Vorraussichtliche „Freilassung“ im Herbst

Durchschnittlich werden Störche mit etwa zwei Monaten flügge und machen erste Rundflüge, um sich auf die Reise nach Afrika im Herbst vorzubereiten. Sicher sei jedoch noch nicht, ob die Jungstörche bis dahin stark genug für die weite Reise sind, ansonsten werden sie noch bis ins Frühjahr weiter betreut und dann in die Freiheit entlassen werden.