Neues Buch von Litzelsdorferin

Erstellt am 25. August 2018 | 06:44
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Neues Buch. Klaudia Blasl hat 111 tödliche Pflanzen portraitiert.
Foto: BVZ
Die in Litzelsdorf lebende Autorin Klaudia Blasl hat 111 tödliche Pflanzen portraitiert, die in vielen Hausgärten zu finden sind.
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„Denn das Böse ist ganz nah.“ So endet der Klappentext des neues Buches „111 tödliche Pflanzen, die man kennen muss“ von der in Litzelsdorf lebenden Autorin Klaudia Blasl. Als Krimiautorin habe sie schon immer ein Interesse an „mörderischen Pflanzen“ gehabt, erzählt sie im Gespräch mit der BVZ auf die Frage, wie sie auf diese Idee gekommen ist: „Ein anderer Aspekt ist, dass die Heilpflanzenszene immer mehr Zulauf gewinnt. Da ist mir dann aufgefallen, dass viele zwar wissen, was heilsam ist, aber kein Bewusstsein dafür existiert, wie viel Gift in manchen Pflanzen drinnen ist.“

Und diese finden sich durchaus in so manchem Garten – angefangen von Efeu über Goldregen bis hin zu Petersilie gibt es bei zahlreichen Pflanze Bestandteile, die man besser nicht verzehrt. So zum Beispiel auch die Kerne von Äpfel, Marillen oder Pfirsichen, die relativ viel Blausäure enthalten. „Da landen heute noch immer Menschen auf der Intensivstation, weil sie denken, das Essen von Kernen sei gesund“, erzählt Blasl von ihren Recherchen.

Im Zuge dererhabe sie übrigens auch erfahren, dass durch den derzeitigen Trend zu veganer Ernährung die Anzahl an Bohnenvergiftungen um 2.000 Prozent gestiegen ist – der Verzehr von vier bis sechs rohen Bohnen reiche aus, um ein Kind auf die Intensivstation zu bringen. Wie das Thema zu ihren bisherigen Büchern, vorwiegend Krimis, passt? „Giftmorde gibt es ja noch immer, die sterben nicht aus.“

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