Gedenken an K.u.k.-Zeit in Pinkafeld. Das Schwarze Kreuz lud zur Gedenkzeremonie für das ehemalige k.u.k. Infanterieregiments Nr. 83 im Ersten Weltkrieg.

Von Carina Fenz. Erstellt am 16. Juli 2021 (05:40)
Gedenken an K.u.k.-Zeit
Wolfgang Wildberger, Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes, begrüßte Teilnehmer aus Ungarn und dem Burgenland und lud als Vertreter der ungarischen Delegation den St. Georgs-Ritter András Fülöp, den Kommandanten des Jägerbataillons 19, Markus Höfler, den Präsidenten des ÖKB Ernst Feldner sowie Bürgermeister Kurt Maczek zu Grußbotschaften ein. Nach dem 83er-Regimentmarsch hielt er selbst die Gedenkrede.
Josef Fürbass

Im Gedenken an den Einsatz des ehemaligen k.u.k. Infanterieregiment „Freiherr von Schikofsky“ Nr. 83 im Ersten Weltkrieg — der Traditionsnachfolger ist übrigens das Jägerbataillon 19 — lud das Schwarze Kreuz zu einer Gedenkzeremonie beim Denkmal in die ehemalige Turba-Kaserne ein.

Generalmajor-Jubiläum gefeiert

Darüber hinaus wurde auch an den 145. Geburtstag von Generalmajor Anton Lehár, Ritter des Maria-Theresien-Ordens und Bruder des Komponisten und ehemaligen Kommandanten des k.u.k. Infanterieregiments Nr. 106 und dessen opfervollen Einsatz an der Piave 1918 gedacht. Nach besinnlichen Worten des Militärgeistlichen Militär-Oberpfarrer Wilfried Schey erfolgten die Kranzniederlegungen beim Denkmal, begleitet von der Melodie vom Guten Kameraden, welche von zwei Trompetern der ungarischen Delegation vorgetragen wurde.

Im Anschluss lud die Familie Pöll, die sich in vorbildlicher Weise um das Denkmal kümmert, die Teilnehmer zu einem Imbiss ein, bei dem in „völkerverbindender“ Weise Freundschaften vertieft werden konnten.