Unterwart investiert in Hochwasserschutz

Die Gemeinde Unterwart hat eine halbe Million Euro investiert um das Industriegebiet trocken zu halten. Der erste Bauabschnitt ist jetzt abgeschlossen.

Erstellt am 15. November 2020 | 04:34
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Gewappnet. Im ersten Bauabschnitt wurde hinter dem Lagerhaus das dort bestehende Biotop vergrößert. Eine Verrohrung wurde bis zur B63a geschaffen. 2021 sollen die Arbeiten zum Schutz vor Hochwasser fortgesetzt werden.
Foto: Vanessa

UNTERWART. Mitbekommen hat man augenscheinlich nur wenig, gearbeitet wurde aber fleißig und vor allem effizient. Viele Jahre lang kämpfte man im Unterwarter Industriegebiet immer wieder mit Überschwemmungen aufgrund starker Regenfälle. Jetzt hat die Gemeinde gehandelt und knapp eine halbe Million Euro für bauliche Schutzmaßnahmen in die Hand genommen.

„Bei Starkregen kam das Wasser über die Felder von den Ortschaften Sankt Martin und der Stadt Oberwart und floss über die Bahnschienen, die hinter dem Lagerhaus und dem OBI Baumarkt verlaufen. Es war mehr als einmal der Fall, dass einer der im Industriegebiet angesiedelten Baumärkte mit Hochwasser zu kämpfen hatte“, informiert Ortschefin Klara Liszt. In den vergangenen Wochen wurde deshalb der erste Bauabschnitt des geplanten Hochwasserschutzes für das Unterwarter Industriegebiet umgesetzt.

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Landesstraße B63a wird für Umbau gesperrt

Unterwarts Bürgermeisterin Klara Liszt informiert außerdem: „Das Biotop hinter dem Lagerhaus wurde dafür vergrößert, eine Verrohung dazu geschaffen und ein größerer Durchfluss ebenfalls, damit das Wasser dann beim Lagerhaus vorbei, unter der Straße B63 durch, vorbei an den Parkplätzen beim XXX Lutz Möbelhaus und schließlich dann auch unterhalb der Landesstraße, Richtung Kreisverkehr, und am Ende Richtung Pinka durch- und abfließen kann.“

Zwei Monate dauerten die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt zum Projekt Hochwasserschutz im Industriegebiet. „Jetzt stehen wir quasi bei der Landesstraße an und im zweiten Teil der Umsetzung folgen dann die Arbeiten direkt an und unter der Landesstraße.“ Dafür wird die B63a dann für einige Zeit gesperrt werden müssen“, weiß die Ortschefin.

Bis Anfang 2021 steht die Baustelle jetzt erst aber einmal still. Die Kosten für den Hochwasserschutz trägt die Gemeinde.