SPÖ und ÖVP verlieren Stimmen und Mandate an FPÖ. Die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen bringen im Bezirk leichte Verluste für SPÖ und ÖVP, beide Parteien verlieren insgesamt 18 Mandate. Die FPÖ legt im Bezirk hingegen leicht zu.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 01. Oktober 2017 (19:05)
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Im SPÖ-Bezirksbüro studierten Landesrat Helmut Bieler und Minister Hans Peter Doskozil die Ergebnisse - groß gejubelt wurde nicht.

Die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen im Bezirk Oberwart sind geschlagen, die SPÖ hat mit 45,5 Prozent (minus 2,6 Prozent) der Stimmen bei den Gemeinderatswahlen weiter die Nase vorn - die ÖVP kommt auf 41,5 Prozent (minus 1,6 Prozent).

Von den Verlusten der beiden großen Parteien dürften vor allem die Freiheitlichen profitiert haben, sie legen im Bezirk um 3,9 Prozent zu und halten nun bei 8,5 Prozent. Auch die Grünen verzeichnen mit plus 0,5 Prozent leichte Zugewinne, gesamt halten sie bei 1,7 Prozent.

In Mandaten heißt das, dass die SPÖ im Bezirk um insgesamt elf Mandate weniger hat als 2012, die ÖVP verliert ebenfalls sieben Sitze im Gemeinderat. Dafür gibt es um 18 FPÖ-Gemeinderäte mehr als noch bei der Wahl 2012, auch die Grünen legen um zwei Mandate zu.

In Markt Neuhodis gibt es einen Farbwechsel: Joachim Radics (ÖVP) holte sich mit 50,3 Prozent der Stimmen die Mehrheit und verwies Klaus Glavanics (SPÖ), den Nachfolger von Langzeit-Ortschef Johann Wallner, auf den zweiten Platz. Dafür wechselte aber auch die Mehrheit im Gemeinderat, den hat nämlich die SPÖ von schwarz auf rot gedreht.

In einigen Gemeinden ist die Bürgermeisterwahl aber noch nicht vorbei, in Bad Tatzmannsdorf, Hannersdorf und Loipersdorf-Kitzladen kommt es am 29. Oktober zu einer Stichwahl zwischen den Kandidaten von SPÖ und ÖVP. Aktuell hält die ÖVP bei 16 Bürgermeister, die SPÖ bei 13.