Autohaus Frieszl erweitert. Das Unternehmen investiert 500.000 Euro in Unterwarter Standort. Gebrauchtwagenzentrum, Autoaufbereitungsservice und neue Mitarbeiter stehen für 2021 am Plan.

Von Vanessa Bruckner. Erstellt am 13. Oktober 2020 (06:22)
Unterwart soll Rohrbach werden. Das Autohaus will seinen burgenländischen Standort auf Augenhöhe mit dem in der Steiermark bringen.
VB

“Wir investieren stark in das Burgenland und das in einer schwierigen Zeit“, bringt es Geschäftsführer Erwin Frieszl junior auf den Punkt.

Das renommierte Peugeot Autohaus feiert 2021 sein 50-jähriges Bestehen am Hauptstandort Rohrbach an der Lafnitz.

Vor 17 Jahren eröffnete man dann die zweite Filiale im Unterwarter Industriegebiet. Und eben diese soll jetzt groß erweitert werden. Geplant sind ein Gebrauchtwagenzentrum mit Platz für bis zu 40 Fahrzeuge. Weiters will Frieszl einen Großteil der geplanten Investitionen über eine halbe Million in eine professionelle Autoaufbereitungszentrale investieren.

„Nanoversiegelungen, professionell Innen- und Außenreinigungen sowie spezielle Polituren sind geplant. Dafür errichten wir ein neues Gebäude mit zwei Boxen für die Fahrzeuge“, informiert Frieszl.

Drei neue Mitarbeiter und KFZ-Meister gesucht

Vor allem im Bereich der Autoaufbereitung gäbe es, so der Geschäftsführer, eine große Nachfrage im Bezirk. Erwin Frieszl: „Wir wollen bis zu zehn Autos am Tag in unserer neuen Anlage aufbereiten. Das gibt es in dieser Größenordnung nirgendwo in der Gegend.“ Dafür will das Unternehmen auch drei neue Mitarbeiter aufnehmen, konkret in der Aufbereitungsanlage und im Bereich der Administration. „Einen KFZ Meister suchen wir übrigens auch noch“, fügt der Chef mit einem Augenzwinkern hinzu. Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten starten, die Fertigstellung ist für Frühling 2021 geplant.