Horvath zieht vor "Bürgermeisterpension" seine Bilanz. Nach 20 Jahren lädt Unterwarts Ortschef Josef Horvath zur letzten Bürgerversammlung. Zahlen, Fakten und ein Pfiat Gott.

Von Vanessa Bruckner. Erstellt am 08. September 2017 (05:28)
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Hori lädt ein. Zur Bürgerversammlung, kommenden Samstag, um 19 Uhr, im Kulturhaus Unterwart.
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Fad wird ihm nicht in der Bürgermeisterpension, das verspricht er sich selbst. Glauben möchte man das allerdings nicht so ganz, angesichts der Tagesordnungspunkte der letzten Bürgerversammlung, die Josef Horvath leiten wird.

Querschnitt der Amtsperiode

Dabei präsentiert Unterwarts Noch-Ortschef einen politischen und wirtschaftlichen Querschnitt seiner Amtsperiode, die zwei Jahrzehnte umfasst. „Wir zeigen in Bildern und Statistiken, was in dieser Zeit alles umgesetzt wurde“, freut sich Josef „Hori“ Horvath.

Der Bau des Hochwasserschutzes hat in Summe 10 Jahre gedauert und Millionen gekostet. Weiters gab es in der „Hori-Ära“ 14 Betriebsansiedelungen im Gewerbegebiet, Bauhof und Clubhaus wurden errichtet und Schule, Kindergarten und Kultursaal um- und ausgebaut. „Bis auf den Kultursaal wurden alle Baumaßnahmen ausfinanziert“, so der Bürgermeister stolz.

Kuriose Geschichte aus 20 Jahren Dienstzeit

Aber auch Nerven hat Horvath das Ortschef-Dasein nicht wenige gekostet. „Die Verlegung der Trassenführung der 380 kV-Leitung raus aus dem Ort, hat mich zehn lange Jahre begleitet. Am Ende saß ich damals ohne Anwalt vor dem Umweltsenat und hab meine Gemeinde verteidigt. Der Jurist saß nämlich am Flughafen fest, was bleibt einem da anderes über?“