Jahr der Neuerungen: „Hori“ hört auf. Unterwarts Bürgermeister Josef Horvath sagt nach 20 Jahren „Servus“. Nachfolger gibt es noch keinen.

Von Vanessa Bruckner. Erstellt am 03. Februar 2017 (06:51)
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Urgestein. Josef Horvath räumt seinen Schreibtisch spätestens mit Ende dieser Periode.
BVZ, Vanessa

Fad wird es nicht, dieses 2017. Viele Urgesteine unter den heimischen Bürgermeistern sind bereits zurückgetreten, viele andere taten ihr absehbares Amtsende zumindest schon öffentlich kund.

Lange über Entscheidung nachgedacht

Überlegt hat er reiflich und lange, Unterwarts Ortschef Josef Horvath, aber jetzt sei der Entschluss gefasst: „Ja, ich höre auf“, so Horvath, der das so auch schon in der Fraktionssitzung der ÖVP vergangene Woche kundgetan hat.

„Ich werde im Mai 70 Jahre alt und bin seit 20 Jahren Bürgermeister von Unterwart. Ich denke, es ist an der Zeit, den Hut zu nehmen, denn ich möchte keiner von den Bürgermeistern werden, wo sich andere schon heimlich fragen, ‚wann räumt er denn jetzt endlich mal seinen Schreibtisch‘?“, so Unterwarts Noch-Oberhaupt schmunzelnd.

Sollte man rasch einen Nachfolger finden, möchte Horvath noch im Frühjahr das Amt übergeben. „Wenn nicht, bleibe ich noch bis zum Ende der Periode, also bis zum Herbst.“

Gerüchte über Nachfolge kursieren bereits

Bezüglich Nachfolge brodelt die Gerüchteküche natürlich bereits. Auch eine pensionierte Unterwarterin, die viele Jahre für die ÖVP Meidling gearbeitet und ihr Büro gleich neben dem ehemaligen Vizekanzler Wilhelm Molterer gehabt haben soll, sei im Gespräch. Horvath: „Wir sind auf der Suche, mehr möchte ich noch nicht sagen.“