Oberwarter Busbahnhof soll „raus“

Nach dem Umbau des Rathauses soll der Busbahnhof verlegt werden und Begegnungszonen entstehen. Auch zwei neue Einbahnen sind im Gespräch.

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 15. Februar 2017 | 09:15
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Busbahnhof Oberwart
Aktuelle Überlegungen. Nach der Sanierung des Rathauses planen die Verantwortlichen eine Neuordnung des innerstädtischen Verkehrs inklusive Verlegung des Busbahnhofes am Hauptplatz. Eine mögliche Variante sieht man am Bild: Die Evangelische Kirchengasse und die Ambrosigasse könnten Einbahnen werden, der Busbahnhof könnte in Richtung Bad-Parkplatz verlegt werden.
Foto: NÖN

Während in der Bezirkshauptstadt derzeit so gut wie alle großen kommunalen Investitionen in der Erde „verschwinden“ (Anmerkung: Sanierung Wasser- und Kanalsystem), laufen parallel dazu bereits Überlegungen für die Zeit danach. „Derzeit vergraben wir das ganze Geld, aber es war und ist mein Ziel, der Stadt mehr ‚Wohlfühlcharakter‘ zu verleihen“, sagt Bürgermeister Georg Rosner und spricht damit seinen 2012er Wahlkampfslogan „Oberwart schöner machen“ an.

Auch wenn derzeit noch nichts konkret ist, die Planungen für eine Neugestaltung des innerstädtischen Verkehrs laufen – auch wegen einiger Projekte, die das Stadtbild auf Jahrzehnte hinaus prägen werden. Wie etwa das Rathaus, das im Herbst 2017 eröffnet wird. Ausgehend davon wird derzeit etwa über eine Verlegung des Busbahnhofes am Hauptplatz nachgedacht. „Die Busse sollen in der Stadt bleiben, aber der Busbahnhof soll weg. Wir haben in Zentrumsnähe ausreichend Flächen zur Verfügung“, sagt Rosner. Infrage käme zum Beispiel eine Verlegung in Richtung Badparkplatz, Rosner würde auch eine Variante in der näheren Umgebung des Bahnhofs gefallen. Unterm Strich soll jedenfalls rund um das Rathaus eine Art Begegnungszone entstehen.

Zwei neue Einbahnen für die Innenstadt?

Ebenfalls überlegt wird derzeit die Umwandlung zweier Straßen in Einbahnen. Konkret geht es um die Evangelische Kirchengasse (in Richtung Wienerstraße) und die Ambrosigasse (in Richtung Badgasse). „Da liegen uns ältere Verkehrszählungen vor, grundsätzlich ist das keine schlechte Idee“, findet Rosner Gefallen. Konkrete Pläne für eine Umsetzung gibt es aber noch nicht, wie der Stadtchef betont: „Für diese Entscheidungen braucht es eine umfassende Information und breite Zustimmung der Bevölkerung.“