Probleme mit dem Parken: Stadtpark erhält nun Schranken. Lage beim Gesundheitszentrum wird immer prekärer, jetzt wurde eine Petition gestartet. Plus: Stadtpark erhält einen Schranken.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 28. März 2018 (05:30)
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Stadt-Park oder Park-Platz? Die Stadtgemeinde Oberwart reagiert auf die vielen Falschparker im Stadtparker und wird einen Schranken installieren.
BVZ, Pekovics

Die Verkehrs- und Parkproblematik rund um das Krankenhaus hat die Stadtgemeinde derzeit fest im Griff, zuletzt bei der jüngsten Gemeinderatssitzung unter dem Punkt „Allfälliges“. Wie berichtet kommt es vor allem im Bereich des Gesundheitszentrums (GHZ) immer wieder zu Problemen, weil der Verkehr nicht richtig „fließen“ kann.

Bei der Röntgengasse handelt es sich nämlich um eine Sackgasse – wer hinfährt, muss also bis ans Ende fahren und dann umdrehen. Durch wartende Autos in zweiter Spur und die Ausrichtung der Schrägparkplätze  kommt es deshalb immer wieder zu Behinderungen. Seitens der ansässigen Betriebe wurde kürzlich sogar eine Petition gestartet, in der die Stadtgemeinde gebeten wird, sich um eine Lösung zu bemühen.

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„Hotspot“ Gesundheitszentrum. Vor allem an Vormittagen und speziell am Mittwoch kommt es beim GHZ zu Park- und Verkehrsproblemen. Jetzt soll ein Experte befragt werden.
BVZ

So einfach dürfte das aber nicht werden, denn obwohl erst kürzlich ein Grundstück angekauft wurde, auf dem Parkplätze errichtet werden sollen, löst sich damit das „Sackgassen-Problem“ nicht. „Wir werden demnächst einen Verkehrsexperten zu einem Lokalaugenschein einladen, vielleicht gibt es eine gute Möglichkeit“, sagt Bürgermeister Georg Rosner. Eine neue Straße zu bauen, um die Sackgasse ans Straßensystem anzubinden, wäre laut ihm zu teuer.

Falschparker: Schranken für den Stadtpark

Ein weiteres Parkproblem in Oberwart wird dafür aber bald gelöst. An den Markttagen, also Mittwoch und Samstag, stellen Pkw-Lenker ihre Fahrzeuge oft im hinteren Bereich des Stadtparks ab – damit soll künftig Schluss sein. „Bereits in der letzten Woche haben wir Gitter aufgestellt, damit niemand mehr hineinfahren kann. Sobald es die Witterung zulässt, wird ein Schranken installiert. Dann können zwar die Marktfahrer von hinten zufahren, nicht aber die Autofahrer“, erklärt Bürgermeister Rosner.

Wie unlängst bekannt wurde, befindet sich das von der KRAGES geplante Parkhaus gegenüber dem Krankenhaus in einem Brunnenschutzgebiet. Die Umsetzung ist aber nicht gefährdet, heißt es aus dem Büro Landesrat Hans Peter Doskozil.