Dornburggasse: Neue Verkehrslösung wird angedacht. Experten des Landes haben die Ausweichroute über die Dornburggasse neu beurteilt. Am Mittwoch soll eine Lösung präsentiert werden.

Von Carina Fenz. Erstellt am 16. Oktober 2019 (04:19)
BVZ
Die gesperrte B63a sorgt in der Vorwoche für Verkehrschaos in der Oberwarter Dornburggasse. Hunderte Meter reichte der Stau zurück.

Aufgrund der Bauarbeiten beim neuen Kreisverkehr auf der B63a wird der Verkehr von Großpetersdorf kommend noch für die nächsten vier Wochen durch die Stadt und die Dornburggasse umgeleitet. Die Ausweichroute sorgt für erhebliche Behinderungen, vor allem in der Dornburggasse. Wartezeiten von bis zu 20 Minuten, um in Richtung Grazerstraße abzubiegen, sind vor allem zu den Stoßverkehrzeiten keine Seltenheit. Das sorgt nicht nur bei den Autofahrern, sondern auch bei den Anrainern für großen Ärger. Verkehrsexperten des Landes haben am Freitag der Vorwoche die Verkehrssituation neu beurteilt und sind zum Entschluss gekommen, dass Handlungsbedarf gegeben ist.

„Die Wartezeiten sind zu lange, die angedachte Lösung funktioniert nicht“, teilt Baudirektor Wolfgang Heckenast auf Nachfrage der BVZ mit. „Wir wussten bereits im Vorfeld, dass es eine Herausforderung wird, den Verkehr durch die Dornburggasse zu leiten. Immerhin handelt es sich um knapp 20.000 Fahrzeuge pro Tag, das ist mit den Fahrzeugen, die täglich die Linke Wienzeile passieren, vergleichbar.“ Eine neue Lösung wird im Laufe der Woche präsentiert: „Am Mittwoch tagt ein Expertenpool, der die Situation neu beurteilen wird“, erklärt Markus Tuma vom Bau- und Betriebsdienstleistungszentrum Süd (BBS).

Trotzdem bleibt das Verkehrsaufkommen während der Bauarbeiten auf der B63 hoch. „Wir können nur um Verständnis bitten und darauf hinweisen, dass es nur eine vorübergehende Umleitung ist. Dauerhaft geht es darum, dass wir mit dem Gesamtprojekt — durch die Maßnahmen auf der B63a die Dornburggasse zu entlasten — etwas Positives erreichen wollen“, bittet Heckenast um Nachsicht.

Lösung: Bauarbeiten verkürzen

Am Mittwoch Früh haben Verkehrsexperten des Landes getagt und eine „Lösung“ für das Verkehrsproblem präsentiert. „Die Bauarbeiten schreiten zügig voran und darum wird mit einer Fertigstellung in drei Wochen gerechnet, das ist früher als ursprünglich geplant. Natürlich muss auch die Witterung mitspielen, aber darauf haben wir keinen Einfluss. Anfang November kann die B63a wieder für den ganzen Verkehr freigegeben werden. Weiters werden wir ständig in Absprache mit der Polizei und der Bezirkshauptmannschaft die Verkehrssituation in der Dornburggasse beobachten, um gegebenenfalls auch reagieren zu können“, erklärt Markus Tuma vom BBS, der auch alle Autofahrer darauf hinweisen möchte, dass „die offizielle Umleitung über die Oberwarter Hauptstraße führt und nicht durch die ohnehin schon stark befahrene Dornburggasse.“