Neue Pläne für das Messegelände in Oberwart

Stocksporthalle und Tennisplätze sollen beim Messegelände errichtet werden. Ortschef verweist auf fehlende Beschlüsse.

Erstellt am 22. April 2021 | 05:08
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Bis zu den Sommermonaten wird sich voraussichtlich noch die Corona-Teststraße in der Messehalle befinden. Dann könnte die 50. Inform stattfinden, die im Vorjahr coronabedingt ins Wasser gefallen ist. Das Gelände selbst wird in Zukunft auch die Heimat des Stocksport- und Tennisvereins.
Foto: BVZ

Das Rätselraten rund um den Standort für die neue Stocksporthalle und die Tennisplätze, die im Zuge des Neubaus der Volksschule verlegt werden müssen, dürfte ein Ende gefunden haben. Auch wenn es seitens der Stadt noch keine endgültige Zusage dafür gibt — es fehlen noch Beschlüsse im Stadt- und Gemeinderat — scheint es fix, dass beide Sportanlagen beim Messegelände neu errichtet werden.

Bürgermeister Georg Rosner will nicht zu viel verraten, nur: „Es ist kein Geheimnis, dass wir mit Hochdruck an einer Lösung arbeiten. Die ersten Weichen dafür wurden im Dezember gestellt, natürlich im Austausch mit allen Beteiligten“. Die Vorarbeiten für die Errichtung der beiden Vereinsstätten sollen bereits in Kürze starten.

Stocksporthalle auf "willhaben"

Sollten Sie übrigens Interesse am Kauf der aktuellen Stocksporthalle und den dazugehörigen Containeranlagen haben, kein Problem? Der Stocksportverein verkauft beides auf der Internetplattform „willhaben“. Unter Dach und Fach soll die Neuerrichtung der Sportanlagen am Messegelände zuerst in der Stadtratssitzung gebracht werden, (28. April) bevor der Gemeinderat dann am 11. Mai darüber abstimmen soll.

Neue Wege will man auch bei der Ausrichtung von zukünftigen Messen gehen. „Wir sind derzeit mit den Planungen für die Inform beschäftigt, wann wir damit aber so richtig Gas geben können, hängt natürlich von Öffnungsschritten ab“, erzählt Messe-Veranstalter Markus Tuider. Geplant wird aber nicht nur für das heurige Jahr, sondern auch an der Weiterentwicklung des Messewesens in der Stadt.

„Wir haben für die nächsten zehn Jahre viele Ideen für neue Projekte am Tisch liegen. Durch Corona hat sich das alles nach hinten verschoben, aber solange der Markt die Messen braucht, wird es sie geben. Voraussetzung ist es, dass Besucher und Aussteller das Angebot annehmen. Unsere Aufgabe ist es nur, Angebot und Nachfrage auf einen Platz zusammenzubringen und da ist die Hoffnung groß, dass das auch in Zukunft so sein wird“, zeichnet Tuider ein Bild von der zukünftigen Ausrichtung von Messen in Oberwart.