Wasser ist knapp in Bernstein

Aktuell laufen die Pumpstationen auf Hochtouren. Die Ortschefin hofft auf Regen und eine Verbesserung in der Gemeinde.

Erstellt am 15. Juli 2021 | 06:01
Pool Symbolbild
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Foto: By Jacob Lund, Shutterstock.com

Im Ortsteil Bernstein der Großgemeinde gab es in der Vorwoche eine Trinkwasserknappheit. „Aufgrund der langen Trockenheit und des hohen Verbrauchs, es wurden wohl viele Pools befüllt, Garten und Rasen gegossen, befinden wir uns in einer angespannten Situation“, erklärte Bürgermeisterin Renate Habetler.
Alle drei Pumpstationen, die der Bevölkerung für die Wasserversorgung in Bernstein zur Verfügung stehen, laufen auf Hochtouren im 24-Stunden-Betrieb.

„Um die Trinkwasserversorgung für die nächste Zeit zu sichern, muss es im Interesse aller Bewohner aus Bernstein sein, mit dem Trinkwasser äußerst sparsam umzugehen“ Auszug aus der Kundmachung der Gemeinde

Nachdem die Ortschefin eine Kundmachung an die Haushalte verteilte und sich die Bevölkerung an diese Maßnahmen hielt, konnte der Wasserstand im Behälter gerade gehalten werden. „Um die Trinkwasserversorgung für die nächste Zeit zu sichern, muss es im Interesse aller Bewohner aus Bernstein sein, mit dem Trinkwasser äußerst sparsam umzugehen“, heißt es in der Kundmachung. Die Ortschefin hofft auf Regen und darauf, dass sich die Bevölkerung an die Maßnahmen hält und so die Situation wieder in ihrer Gemeinde verbessert.

„Früher war man sich einig, dass man eine Extra-Anbindung in Bernstein nicht benötigt.“ Christian Portschy

Apropos Wasserversorgung: Die Gemeinde gehört zum Wasserverband Bad Tatzmannsdorf-Oberschützen-Mariasdorf. Dieser kann vom Wasserverband Südliches Burgenland in Oberwart bei Bedarf Trinkwasser zusteuern. Allerdings gibt es in Bernstein nur Zuleitungen in die Ortsteile Redlschlag und Stuben. „Früher war man sich einig, dass man eine Extra-Anbindung in Bernstein nicht benötigt. Wir werden wohl aber in naher Zukunft darüber auch nachdenken müssen, ob dies nicht auch dort passiert“, sagte Geschäftsführer Christian Portschy vom Wasserverband Südliches Burgenland.

Portschy teilte im Gespräch auch mit, dass es im Bezirk bei allen Gemeinden, die an den WSB angeschlossen sind, keine Probleme gibt. „Natürlich hat sich der Verbrauch verdoppelt, aber es gibt genug Reserven.“