Geld statt Applaus für Frauen

Erstellt am 10. März 2022 | 04:24
Lesezeit: 2 Min
Die Frauen des FSG waren in Betrieben in Oberwart, Großpetersdorf, Stegersbach, Güssing und Jennersdorf unterwegs, um mit den Betriebsrätinnen süße Brioche in Form eines Frauenzeichens zu verteilen.
Werbung

Frauen, welche in systemrelevanten Berufen enorm gefordert sind oder während der Corona- Pandemie zurückstecken und Stunden kürzen mussten, um ihre Kinder zu betreuen, dürfen nicht vergessen werden, so der Tenor der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen.

Rund um den internationalen Frauentag am 8. März waren die Frauen des FSG daher in Betrieben unterwegs, um mit den Betriebsrätinnen süße Brioche in Form eines Frauenzeichens zu verteilen.

In drei Tagen wurden knapp 8.500 Brioche in über 110 Betrieben verteilt. Auch im Krankenhaus Oberwart und in der Firma Hella in Großpetersdorf waren die Vertreterinnen unterwegs. Steigende Produktivität und vor allem steigender Druck auf Frauen durch Mehrfachbelastung sind Realität.

Es brauche daher planbare Arbeitszeiten und Verbesserungen in der Kinderbetreuung, um eine vernünftige Work-Life-Balance für Frauen zu schaffen. Zudem gelte es, die Lohnschere zwischen dem Einkommen von Frauen und jenem der Männer zu schließen. Die Festsetzung des kollektivvertraglichen Mindestlohnes bei 1.700 Euro sei unbedingt notwendig.

„Die FSG Frauen setzen sich zudem für eine Arbeitszeitverkürzung, zur Förderung der gerechteren Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit, ein. Fakt ist, Frauen managen Krisenzeiten! Wir fordern daher ‚Geld statt Applaus‘ und mehr Fairness für die wertvolle Arbeit der Frauen“, so FSG-Frauensekretärin Dorottya Kickinger.

Werbung