Oberschützen

Erstellt am 05. Oktober 2018, 04:02

von Vanessa Bruckner

Moderne Kräuterhexe: Die Natur ist der Chef. Elke Piff hat sich in Willersdorf einen Garten Eden geschaffen, der schön ist, schön hilft und schön macht.

Dufte Sache. Am Hof von Kräuterbäuerin Elke Piff ist für und gegen alles ein Kraut gewachsen.  |  BVZ

Hier wächst sogar das richtige Kraut gegen Unkraut. Betritt man den Garten von Elke Piff, geht einem buchstäblich das Herz auf. Es gibt nur wenige, die so viel Ahnung von Kräutern und Pflanzen haben, wie die 51-jährige Willersdorferin. Seit 2011 ist Elke hauptberuflich als Kräuterbäuerin tätig. „Einen eigenen Garten hatte ich immer schon. Meine Oma, die hat mir dann das Wilde beigebracht, also viel Wissen über Wildkräuter und Blumen“, erzählt Piff augenzwinkernd.

Wie viele verschiedene Kräuter sie in ihrem Garten hat, kann die gebürtige Tirolerin gar nicht mehr beantworten. „Mittlerweile sind 3.000 Quadratmeter bepflanzt. Rund 70 verschiedene Kulturkräuter sind darunter, so viel weiß ich zumindest“, sagt Piff, die den halben Arbeitstag im Garten und die andere Hälfte in der Werkstatt, mit der Verarbeitung ihrer Kräuter verbringt. Am Ende stehen dann herrliche Sirupe, Tees, Kräutersalze oder gar ganze Kissen, gefüllt mit duftenden Zutaten aus dem Garten in den Verkaufsregalen oder am Marktstandl.

Auch online kann man die mittlerweile 51 verschiedenen Produkte der „Kräuterhexe“, wie Elke oft liebevoll genannt wird, erwerben. „Bei uns wird alles im eigenen Betrieb verarbeitet.“