Verdachtsfälle in Rechnitz. Nachdem es Verdachtsfälle bezüglich "COVID-19" gibt, wurde das Caritas Haus Elisabeth in Rechnitz seitens der Bezirkshauptmannschaft Oberwart geschlossen.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 28. Oktober 2020 (11:23)
Caritas Burgenland-Direktorin Edith Pinter (r.) mit Pressesprecherin Uli Kempf.
Markus Wagentristl

Bei einer Pressekonferenz der Caritas Burgenland in Eisenstadt teilten Direktorin Edith Pinter und Pressesprecherin Uli Kempf mit, dass das Caritas Haus Elisabeth behördlich geschlossen wurde. 

"Das Caritas Altersheim in Rechnitz befindet sich in einem totalen Lockdown. Es gibt keine Besuche, Lieferungen dürfen nur vor die Tür gestellt werden, die Mitarbeiter werden regelmäßig geteset", erzählt Caritas-Direktorin Edith Pinter.

Sie meint weiters: "Diese Vorsichtsmaßnahme schulden wir unseren Bewohnern. Der Zeitplan ist noch schwer einzuordnen, wir müssen die Cluster im Bezirk Oberwart bzw. die generelle Situation hier abwarten. Für die älteren Menschen ist die Isolation teilweise schwer, wir sind aber mittlerweile schon geübt darin." Bei den Bewohnern gab es noch keinen einzigen Corona-Fall

 "Das spricht für unsere strengen Maßnahmen, auch wenn sie Angehörigen oft nicht einfach zu vermitteln sind", appelliert Sprecherin Uli Kempf an das Verantwortungsbewusstsein aller.

Hausleiterin Sandra Unger sagte dazu: "Unser Haus ist mit 96 Bewohnern voll besetzt. Wir bekamen bis jetzt noch keine schriftliche Verordnung von der Behörde. Wir müssen abwarten. Diejenigen Mitarbeiter, die betroffen sind, befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne."