OSG baut PIO zu Wohnungen um. Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft wird 28 Kleinwohnungen im Gebäude der ehemaligen Obstverwertung errichten.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 09. Oktober 2019 (04:28)
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Im Gebäude der ehemaligen Obstverwertung sollen Wohnungen, vor allem für Schüler und Studenten, entstehen. Die Obstanlieferung bleibt aber weiter in Betrieb.

Nach dem Um- und Ausbau des ehemaligen Kasernenareals wagt sich die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) an ein weiteres großes Projekt in Pinkafeld. Im Gebäude der ehemaligen „Pinkafelder Obstverwertung“ (PIO), die mittlerweile im Besitz von Karl Trummer von „Trummer Fruchtsäfte“ ist, sollen 28 Wohnungen entstehen.

Planungen im Winter, Baustart im Frühjahr

„Wir haben uns mit dem Eigentümer Karl Trummer geeinigt und ein Baurecht begründet. Nun starten wir mit den Planungen für das Projekt“, erklärt dazu OSG-Obmann Alfred Kollar. Die Gebäudesubstanz sei gut und werde auch so erhalten bleiben, sagt der OSG-Chef. Im Gebäude sollen 28 vor allem Kleinwohnungen entstehen.

„Die Erfahrungen am Kasernenareal haben uns gezeigt, dass gerade solche Wohnungen stark nachgefragt werden“, so Kollar. Diese seien vor allem für Schuler und Studenten, aber auch Jungfamilien attraktiv. Die Planungen sollen über den Winter erfolgen, Baustart soll im Frühjahr 2020 sein. Die Obstbauern, die ihr Obst anliefern, müssen sich keine Sorgen machen. „Die Obstanlieferung bleibt bestehen und ist auch langfristig abgesichert. Das Gebäude der ehemaligen Obstverwertung soll aber optimal genutzt werden“, erklärt Karl Trummer, der auf dem Gelände einen Bauernladen mit Direktvermarktung betreibt.

Bürgermeister Kurt Maczek sieht in dem Projekt eine große Bereicherung für Pinkafeld. „Dies ist der optimale Standort für Wohnungen für Schüler und Studenten“, sagt der Stadtchef.