Projekt Hochwasserschutz: 1,4 Millionen Euro investiert. Rund 20 Monate nach dem Spatenstich konnte die Hochwasserschutzanlage am Stögersbach in Wolfau nun endlich feierlich eröffnet werden.

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 17. September 2020 (04:18)
Landesrat Heinrich Dorner mit Ministerialrat Heinz Stiefelmeyer und Josef Wagner, sowie Polizei, Feuerwehr und beteiligten Personen bei der Eröffnung des Schutzes.
Landesmedienservice/Daniel Fenz

Egal ob für kleinere Gewitter oder das nächste Jahrhundertunwetter, 50 Objekte und rund 200 Personen können diesem nun entspannt entgegen schauen, denn Wassermassen wie im Jahr 2018 fluten nun nicht mehr Keller und Garagen, sondern nur noch die neu eröffneten Hochwasserschutzanlagen. Herzstück dieser ist ein 1,4 Kilometer langer Damm und ein Drosselbauwerk am Stögersbach.

Dieser hatte in den letzten Jahren immer wieder, bei Starkregen, für Überschwemmungen gesorgt, wovon auch andere Gemeinden im Stögerstal in Mitleidenschaft gezogen wurden. Sowohl das Land und der Bund übernahmen zu je 40 Prozent, die Gemeinde zu 20 Prozent, die Kosten, welche sind auf rund 1,4 Millionen Euro betragen.

Hochwasserschutz ist vorrangiges Projekt

Für Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner haben Investitionen in den Hochwasserschutz wie in Wolfau absoluten Vorrang. „Das Geld, das wir hier in die Hand nehmen, dient dem Schutz und der Sicherheit der Gemeindebürger in Wolfau – deshalb haben Ausbau-Maßnahmen in diesem Bereich für das Land Burgenland hohe Priorität“, so der Landesrat. Auch Bürgermeister Walter Pfeiffer ist dankbar, dass der Hochwasserschutz nun fertiggestellt werden konnte.

Ministerialrat Heinz Stiefelmeyer war bei der Eröffnung ebenfalls vor Ort. „Wir wollen die Natur dort zulassen, wo es möglich ist, Flächen für die Landwirtschaft schaffen, aber auf das Wohl der Menschen achten. Ich danke darum der Landwirtschaft, die bei solchen Bauten unser wichtiger Partner ist. Der Damm schützt uns vor einem 100-jährigen Hochwasser, auch, wenn natürlich immer ein Restrisiko besteht. Aber wir sind nun gut vorbereitet darauf,“ erklärt Heinz Stiefelmeyer.