Volle Eskalation bei Turbobier am Lionheart Festival

Erstellt am 23. Juli 2022 | 05:14
Lesezeit: 3 Min
Zwei Tage lang rockten zahlreiche Künstler in Wolfau um die Wette. Mit dabei war auch Turbobier, Marco Pogo nahm sich für ein kurzes Gespräch mit der BVZ Zeit.
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Über 1000 BesucherInnen, die teilweise mehrere Hundert Kilometer Anreise in Kauf nahmen, ließen sich das Lionheart Festival in der Eventhalle nicht entgehen. Erstmals rockten dort unterschiedliche Artists zwei Tage lang die Bühne.

Daher wurde schon im Vorfeld dafür gesorgt, dass die Feierwütigen, die gleich zwei Tage durchmachen wollten, vor Ort Campen können. „Wir mussten den Campingplatz dann am ersten Tag noch einmal deutlich vergrößern, weil so viele Menschen Campen wollten“, erzählte Mitorganisator Max Igler nach der Veranstaltung.

Diese fand für den guten Zweck statt, 100 Prozent des Reinerlöses kommen der Burgenlandschule in Nepal zugute. „Derzeit können wir noch nicht genau sagen, wie hoch die Summe ist, das wird erst berechnet. Wir waren aber auf jeden Fall begeistert von der Spendenbereitschaft, auch regionale Firmen haben sehr viel zum Festival beigesteuert“, erklärte Igler zu Redaktionsschluss.

„Spaß, Rock und Bier vermischt“

Die zahlreichen Künstler, die vor Ort auftraten, lobten die gute Organisation des Festivals und die familiäre Atmosphäre.

Unter ihnen war auch der Arzt, Punkrock-Sänger, Politiker, Unternehmer, Autor und Kabarettist Marco Pogo, der sich für ein kurzes Gespräch mit der BVZ am Parkplatz hinter dem Backstage Bereich vor seinem Auftritt mit der Band Turbobier Zeit nahm.

Vorab fasste der Simmeringer einmal zusammen, wer Turbobier überhaupt ist: „Turbobier ist Spaß, Rock und Bier, das Ganze in einen Mixer reingehauen und 18 Mal durchpüriert mit einer Prise Simmeringer Dialekt. Ich finde es auch wichtig, zu sagen: Musik ist eine Emotion und Turbobier ist auch eine gewisse Emotion, das sehe ich, wenn ich da raus schaue (schaut Richtung Bühne) und die Leute kommen mit ihrer Turbobierkutte zur Veranstaltung, es ist ein Gemeinschaftsgefühl und was reimt sich auf Bier? Wir!“

Und weil Marco Pogo selbst auch für seinen Bierkonsum bekannt ist, überraschte es umso mehr, dass er nach eigenen Angaben am Festival auch zu einem Spritzer „Danke, gerne“ sagen würde.

„Das ringt mir den allergrößten Respekt ab“

Zum Festival meinte Marco Pogo: „Der Benefizgedanke hinter dem Festival ist eine große Motivation dafür, dass wir heute da sind, denn wenn jemand sagt, ich stelle so etwas wie das Lionheart Festival auf die Beine und möchte mich nicht persönlich daran bereichern, sondern einfach Menschen damit helfen, das ringt mir schon den allergrößten Respekt ab.“

Weitere Auftritte im Burgenland seien derzeit noch nicht konkret in Planung, Turbobier würde aber immer wieder gerne ins Burgenland kommen, betonte Marco Pogo und fügte hinzu, dass er alleine kommendes Jahr voraussichtlich als Kabarettist nach Großwarasdorf kommen wird.

Zum Thema Bierbrunnen ein Punkt, der im Rahmen des Wahlprogrammes von Marco Pogo, der im Herbst auch bei der Bundespräsidentenwahl antreten wird, immer wieder auftauchte, meinte er: „Wahlversprechen gehalten.“

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