Zwei Südburgenländer stellen ihre Fotos in den Fokus. Beim „World-Photographic-Cup“ werden auch zwei südburgenländische Berufsfotografen Österreich vertreten.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 14. Januar 2018 (05:54)
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Andi Bruckner aus Pinkafeld sieht die Nominierung als Ritterschlag.
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Andreas Bruckner aus Pinkafeld und Mario Unger aus Rotenturm haben es mit ihren Fotos ins Team Österreich beim „World-Photographic-Cup“ geschafft. Jedes Land ist mit insgesamt 18 Fotos - je drei in sechs Kategorien - vertreten. „Es ist der Lohn für viel Mühe und harte Arbeit, ich freu mich irrsinnig“, erklärt Andi Bruckner, der mit seinen Foto-Arbeiten für den österreichischen Jungbauernkalender oder dem Zeitzeugen-Projekt „Kriegserinnerung und ihre Gesichter“ immer wieder auf sich aufmerksam gemacht hat.

Als gefragter Hochzeits-, Ball- und Werbefotograf erhielt Bruckner als einer der ersten Profifotografen Österreichs die Zertifikate „Qualified Austrian Photographer – QAP“ und „European Photographer – EP“. Die Nominierung durch eine österreichische Fach-Jury, die ihm die Teilnahme am fünften „World Photographic Cup“ in Australien ermöglicht, ist der vorläufige Höhepunkt in der langjährigen Karriere des erfolgreichen Fotografen.

„Dass gerade meine Fotos von einer Fachjury für einen internationalen Bewerb auserkoren wurden, ist schon etwas Besonderes“

„Dass gerade meine Fotos von einer Fachjury für einen internationalen Bewerb auserkoren wurden, ist schon etwas Besonderes“, sagt Bruckner, der in dritter Generation Berufsfotograf ist. Mit seinen Aufnahmen vertritt er Österreich in den Kategorien Commercial (dazu zählt unter anderem das Genre Architektur) und Hochzeit. So unterschiedlich die beiden Themenfelder in der Herangehensweise sind, so faszinierend findet Bruckner die kreativen Ausdrucksmöglichkeiten in der Hochzeits- genauso wie in der Architekturfotografie.

Mario Unger aus Rotenturm ist im Team Österreich vertreten.
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Für den Architekturfotografen Bruckner steht ein vom Menschen erdachtes Objekt im Fokus, das durch ein geschultes und erfahrenes Auge so abzubilden ist, dass sowohl Ästhetik, als auch die Idee hinter dem Objekt zum Ausdruck kommen. Bei einer Hochzeit wiederum steht der Mensch selbst sprichwörtlich im Fokus.

Mario Unger, der erst seit einem Jahr Berufsfotograf ist, konnte mit der Makroaufnahme einer Fliege punkten. Beruflich restauriert und koloriert er vorwiegend alte Fotos für Museen und Kunden auf der ganzen Welt.