Inform Oberwart: „Es geht weiter“

Rund 15.000 Besucher kamen an fünf Messetagen auf die Jubiläumsmesse. Für Veranstalter Markus Tuider ein klarer Auftrag, auch in Zukunft weiter zu machen.

Erstellt am 09. September 2021 | 05:52

Das Wichtigste vorweg: Die Inform wird es auch in ihrem 51. Jahr geben. Mit der Jubiläumsmesse sind nämlich Gerüchte laut geworden, dass es möglicherweise die letzte gewesen sein kann. Darauf angesprochen, hat Messe-Chef Markus Tuider, der die Gerüchte sehr wohl kennt, eine klare Antwort: „Das ist ein absoluter Blödsinn. Wir machen auf jeden Fall weiter. Warum soll man aufhören, wenn man es sogar geschafft hat, aktuell eine Messe mit allem Corona-Auflagen durchzuführen, die noch dazu gut besucht war, obwohl sie ohne Vergnügungspark auskommen musste.“

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3-G-Kontrollen. Andi Kiss und seine Kollegen absolvierten einen wahren Kontrollmarathon. Auch der Landeschef wurde kontrolliert.
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„Außerdem reicht es mir mit dem ‚Nichtstun‘“, schmunzelt Tuider im Rückblick auf die Coronazeit und hat auch noch einen Tipp für andere Veranstalter. „Das Covid-Konzept haben wir wirklich vorbildlich umgesetzt und die Besucher haben uns das sehr wohl gedankt“, erklärt der Messe-Chef, der zufrieden Bilanz zieht. „Rund 15.000 Besucher konnten wir an den fünf Messetagen begrüßen, nur der Samstag, der war ganz schlecht“, erklärt Tuider. Da hatte man knapp 2.000 Besucher weniger als an einem durchschnittlichen Samstag. „Über die Gründe zu munkeln, käme Kaffeesudlesen gleich, aber das ist in so einem Jahr und unter diesen Bedingungen ohnehin jammern auf hohem Niveau“, bekennt Tuider Farbe.

Inform geht weiter
Messe-Urgestein. Bürgermeister Georg Rosner mit Messechef Markus Tuider und Onkel Arnold Henhapl, der im Jahr 1990 die Burgenland Messe gründete.
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Das Geschäft habe nach Rücksprache mit Ausstellern auch gepasst. „Und das ist auch der Grund, warum wir nicht aufgeben. Die Nachfrage ist da und auch das Angebot“, ist Tuider von seinem Konzept überzeugt.

Angesprochen auf die Inform 2022 und darauf, ob es wieder einen Vergnügungspark geben wird, meint er: „Das Angebot fehlt natürlich. Der Park zieht vor allem viele Familien an, aber wir werden sehen, wie das weitergeht“, will Tuider etwaigen Entscheidungen nicht vorgreifen. Aktuell ist man mitten in den Planungen für die Genuss- und Feuerwehrmesse im November.